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Inzidenz im Landkreis Meißen bleibt unten

Die meisten aktiven Corona-Fälle gibt es in Radebeul und Riesa. Forscher: Todesfälle in Altenheimen lassen sich vermeiden.

Eine medizinische Mitarbeiterin der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen bereitet den Wirkstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer für Impfungen gegen das Coronavirus vor. Die Inzidenz im Landkreis Meißen beträgt am Freitag 38,7.
Eine medizinische Mitarbeiterin der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen bereitet den Wirkstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer für Impfungen gegen das Coronavirus vor. Die Inzidenz im Landkreis Meißen beträgt am Freitag 38,7. © Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild

Meißen. Die Inzidenz hält sich weiter unter der Marke von 40. Laut Robert-Koch-Institut beträgt der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen am Freitag 38,7 (Vortag: 36,2). Im Vergleich zum Donnerstag sind 16 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt mit. Im Landkreis Meißen gibt es bislang 17.687 positiv getestete Personen, wobei gegenüber gestern ein Fall korrigiert wurde. Für 176 positiv auf das Coronavirus getestete Personen gilt ebenso behördlich angeordnete Quarantäne wie für 147 Kontaktpersonen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell fünf Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst, davon liegt keine Person auf der Intensivstation. 603 Personen sind bisher im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Von den aktuell 176 (Vortag: 173) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (35). Es folgen Riesa (32), Coswig (15), Meißen (14), Klipphausen (10) sowie Großenhain und Nünchritz/Glaubitz (je 9). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Röderaue/Wülknitz (94,6), Klipphausen (67,9) sowie Weinböhla (67,3). Fünf Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 20. September). Zwei Kitas und eine Schule im Landkreis sind von Corona-Fällen betroffen.

Fast die Hälfte aller Todesfälle in Altenheimen

Stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen sind in besonders von der SARS-CoV-2 Pandemie betroffen. Das Risiko für Ausbrüche ist hoch und die Bewohner sind besonders gefährdet für schwere bis tödliche Krankheitsverläufe. 30 bis 50 Prozent aller Corona-Todesfälle seien auf Bewohner stationärer Einrichtungen zurückzuführen, so Forscher der Uni München. Dabei machen sie meist weniger als ein Prozent der Bevölkerung aus.

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Dabei lassen sich viele Todesfälle mit gezielten Maßnahmen vermeiden, unter anderem durch regelmäßiges Testen. Darauf deutet eine neue Übersichtsarbeit der Forschenden der LMU München hin. Im Fall von Ausbrüchen kann die Kombination verschiedener Schutzmaßnahmen dazu beitragen, Infektionen und Todesfälle in den Einrichtungen zu reduzieren. Allerdings sei die Datenlage nicht ausreichend. Man müsse darüber nachdenken, warum trotz der hohen Anzahl von schweren Erkrankungen und Todesfällen in den Einrichtungen so wenig Forschung erfolgt ist, hieß es.

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