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Meißen: Drei Covid-Patienten im Krankenhaus

Die Inzidenz im Landkreis Meißen hält sich stabil. Die meisten Corona-Infizierten wohnen in Radebeul. Forscher warnen vor Superspreading-Events.

Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer für eine Impfung auf eine Spritze. Inzwischen gibt es genug Impfstoff auch im Landkreis Meißen. Die Inzidenz hält sich bei 8,7 auf dem Niveau des Vortages.
Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer für eine Impfung auf eine Spritze. Inzwischen gibt es genug Impfstoff auch im Landkreis Meißen. Die Inzidenz hält sich bei 8,7 auf dem Niveau des Vortages. © Sven Hoppe/dpa

Meißen. Die Inzidenz hält sich unter dem Wert von 10. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 8,7 (Vortag: 8,7). Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vortag sind neun weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen. Im Landkreis Meißen gibt es damit bislang 17.333 positiv getestete Personen. Zum Vortag sind zwei Fälle korrigiert worden. Gegenwärtig befinden sich 46 positiv getestete Personen sowie 41 Kontaktpersonen in behördlich angeordneter Quarantäne.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell drei Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Davon wird eine Person auf der Intensivstation behandelt. Die Zahl der Verstorbenen beläuft sich weiterhin unverändert auf 603 Personen.

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Von den aktuell 46 aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (12). Es folgen Meißen (8) und Großenhain (5), Moritzburg und Riesa (je 4) sowie Gröditz und Thiendorf (je 3). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Moritzburg (36) vor Gröditz (28,7) und Thiendorf (26,6), (Stand 23. August).

Superspreading-Events sind auch deshalb gefährlich, warnen Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, weil sie dazu führen, dass sich seltenere, aber potenziell gefährliche Mutationen des Coronavirus besser verbreiten. „Die Geschwindigkeit der Evolution des Virus hat phasenweise zugenommen und könnte auch in Zukunft viele neue besorgniserregende Varianten hervorbringen“, sagt die Biologin Nina Papavasiliou der Stuttgarter Zeitung.

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Es gelte jetzt, sich bewusst zu machen, dass immer noch rund 80 Prozent der Weltbevölkerung nicht oder nicht ausreichend geimpft sind. Ein einziges Superspreading-Event könne ausreichen, dass sich seltene, gefährliche Mutationen stark verbreiten und neue Varianten hervorbringen. Um das Risiko solcher Ereignisse möglichst gering zu halten, sollte daher die Maskenpflicht in Innenräumen, aber auch bei größeren Veranstaltungen im Freien weiter aufrechterhalten werden, empfiehlt die Biologin. „Auch wenn dies für viele Geimpfte oder Genesene eine Zumutung bedeutet.“ Denn noch ist nicht geklärt, ob diese weiter Viren übertragen können.

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