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Starker Corona-Tagesanstieg im Kreis Meißen

Vier weitere Patienten starben im Landkreis Meißen an Covid-19. Eine neue Studie benennt die drei größten Vor- und Nachteile von Homeoffice.

Ein Mitarbeiter zeigt in einer Corona-Abstrichstelle den Abstrich für einen Corona-Test. Im Landkreis Meißen wurden am Mittwoch 98 neu infizierte Personen registriert.
Ein Mitarbeiter zeigt in einer Corona-Abstrichstelle den Abstrich für einen Corona-Test. Im Landkreis Meißen wurden am Mittwoch 98 neu infizierte Personen registriert. © Tom Weller/dpa

Meißen. Der Tagesanstieg an neuen Corona-Fällen nähert sich langsam wieder einem Rekordwert. Im Landkreis Meißen gibt es am Mittwoch 2.368 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Davon befinden sich 638 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 98 neu infizierte Personen hinzugekommen. Der Anstieg am Dienstag betrug 68 neue Fälle.

1.323 Kontaktpersonen von positiven Fällen halten sich gegenwärtig in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Der Inzidenzwert für den Landkreis Meißen liegt bei 166,5 (Vortag: 153,2).

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 79 Einwohner des Landkreises Meißen in stationärer Behandlung. 15 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Vier weitere Personen sind gestorben. Damit sind insgesamt 72 Personen in Zusammenhang mit Corona verstorben.

Die meisten aktiven Corona-Erkrankten sind in Coswig (88), Meißen (81) sowie Radebeul (59) und Riesa (59). Danach folgt Großenhain (46).

© Gesundheitsamt Meißen
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Neue Erkenntnisse über Arbeitsbedingungen im coronabedingten Homeoffice liegen jetzt der Fernuniversität Hagen vor. Die Auswertung erfolgt unter der Leitung von Dr. Christiane Stempel. Die Top Drei der größten Vor- und Nachteile des Arbeitens im Homeoffice stehen jetzt fest. Demnach schätzen die Teilnehmer besonders den Wegfall zeitraubender Pendelzeiten, eine stärkere Flexibilität und Autonomie sowie konzentrierteres und störungsfreieres Arbeiten. Gleichzeitig wurden als Nachteile am häufigsten der fehlende Austausch mit Kollegen, ungenügende räumliche und technische Ausstattung sowie mangelnde Abgrenzung zwischen Berufs- und Privatleben genannt.

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Viele Fehlbelastungsfaktoren wie zum Beispiel schlechtes Informationsmanagement, fehlende soziale Unterstützung und Unklarheiten über den eigenen Verantwortungsbereich werden im Homeoffice kritischer eingeschätzt. Arbeitsunterbrechungen und soziale Belastungen haben hingegen eher abgenommen. „Diese Ergebnisse unterstreichen, dass auch im Homeoffice eine Gestaltung von Arbeitsbedingungen notwendig ist, um die Gesundheit der Beschäftigten zu gewährleisten“, so Studienleiterin Christiane Stempel. Führungskräfte erleben vor allem Aspekte der Kommunikation, das soziale Miteinander und die strukturellen Anpassungen im Rahmen der Corona-Pandemie als herausfordernd.

Von den befragten Personen geben 54 Prozent an, dass sie vor der Corona-Pandemie nie im Homeoffice gearbeitet haben. Nur 31 Prozent berichten, dass sie einen eigenen Raum für das Arbeiten zu Hause haben. Die Studie wird in einer zweiten Welle fortgeführt.

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