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94 neue Corona-Fälle im Landkreis Meißen

Die wenigsten Fälle sind in Diera-Zehren registriert. Die Inzidenz im Kreis Meißen liegt bei unter 200. Experten äußern sich zum Alkoholkonsum nach der Impfung.

Blick in ein Impfzentrum. In Sachsen soll es ab Juli nur noch drei geben, Riesa muss schließen. Dafür werden bald auch Betriebsärzte impfen. Im Sommer soll es bereits Impfstoff für Kinder ab 12 Jahren geben.
Blick in ein Impfzentrum. In Sachsen soll es ab Juli nur noch drei geben, Riesa muss schließen. Dafür werden bald auch Betriebsärzte impfen. Im Sommer soll es bereits Impfstoff für Kinder ab 12 Jahren geben. © Stefan Puchner/dpa

Meißen. Der Tageszuwachs auf hohem Niveau hält an. Im Landkreis Meißen gibt es 16.092 positiv auf das Coronavirus getestete Personen, teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Davon befinden sich 918 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 94 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Der Zuwachs an neuen Corona-Fällen betrug am Mittwoch 98 und am Donnerstag vergangener Woche ebenfalls 98.

Zudem sind gegenwärtig 1.478 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 185,3 (Vortag: 180,8). Das Meißner Gesundheitsamt errechnete eine Inzidenz von 203,5 (Sachsen: 214,3).

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 48 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Neun von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Weiterhin unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf insgesamt 581 Personen.

© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 918 (Vortag: 899) aktiven Infizierten gibt es laut dem Landratsamt jetzt in Meißen (106), es folgen Coswig (97), Großenhain (82), Klipphausen (72), Radebeul (69), Nossen (64), Riesa (61), Radeburg (58), Lommatzsch (35), Nünchritz/Glaubitz (30), Gröditz (30), Thiendorf (29), Weinböhla (27) sowie Schönfeld/Lampertswalde (22). Die wenigsten Fälle hat jetzt die Gemeinde Diera-Zehren (7).

Die höchste Inzidenz im Landkreis Meißen hat die Stadt Radeburg (492) vor Lommatzsch (474,4) und Priestewitz (440,1, Stand 28. April). Es folgen Käbschütztal (438,3) und Klipphausen (376,8). Meißen (215,7), Riesa (121) und Radebeul (115,1) liegen weiter unten. Die geringste Inzidenz hat jetzt die Gemeinde Stauchitz mit 32,3.

In Weinböhla hat ein Testzentrum im Zentralgasthof (Kirchplatz 2) eröffnet. Zu folgenden Öffnungszeiten werden kostenlose Schnelltests durchgeführt: donnerstags von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags 13 bis 17 Uhr.

Viel Alkohol verringert Impfschutz

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Hier gelangen Sie zu einer Liste aller Testzentren im Landkreis Meißen.

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