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Meißen: Corona-Schutzmaßnahmen werden aufgehoben

Alle Kontaktbeschränkungen im Landkreis Meißen entfallen. Die Inzidenz hält sich auf dem neuen Tiefstwert.

Bis September ist die Sachsenarena in Riesa noch Impfzentrum. Oder wird doch noch mal verlängert? Die Inzidenz im Landkreis Meißen jedenfalls liegt am Mittwoch bei 1,7.
Bis September ist die Sachsenarena in Riesa noch Impfzentrum. Oder wird doch noch mal verlängert? Die Inzidenz im Landkreis Meißen jedenfalls liegt am Mittwoch bei 1,7. © Sebastian Schultz

Meißen. Die Inzidenz bleibt auf dem Rekord-Tiefstwert. Das Robert-Koch-Institut berechnete den Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen mit 1,7 (Vortag: 1,7), teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vortag ist eine positiv getestete Person hinzugekommen.

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Aktuell gibt es im Landkreis Meißen 17.264 positiv getestete Personen, gegenüber dem Vortag wurden zwei Fälle korrigiert. Neun Personen befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem sind elf Kontaktpersonen in behördlich angeordneter Quarantäne.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind zehn Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Zwei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Die Gesamtzahl der bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorbenen Personen beläuft sich zu den Vortagen unverändert auf 600.

© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 9 (Vortag: 10) aktiven Infizierten gibt es laut Landratsamt jetzt in Nünchritz/Glaubitz und Radebeul (je 2), es folgen Coswig, Großenhain, Diera-Zehren, Käbschütztal und Riesa (alle je 1). In den anderen Kommunen gibt es keine aktiven Fälle mehr.

Die höchsten Inzidenzwerte haben Käbschütztal (36,5), Diera-Zehren (30,9) und Nünchritz/Glaubitz (12,9). Großenhain liegt bei 5,5, Riesa bei 3,4 und Radebeul bei 3. Alle anderen 19 Kommunen haben bereits eine Inzidenz von null. (Stand 28. Juni)

Die Maskenpflicht bleibt

Am 1. Juli 2021 tritt die neue sächsische Corona-Schutz-Verordnung in Kraft. Sie regelt unter anderem, dass die bisherigen Beschränkungen (mit Ausnahme bestimmter Basismaßnahmen) in einem Landkreis entfallen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen erreicht oder unterschreitet. Im Landkreis Meißen ist dies der Fall.

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Ab dem 1. Juli, entfallen somit nahezu alle Schutzmaßnahmen (z. B. die Kontaktbeschränkungen), mit Ausnahme der nötigen Hygienekonzepte sowie einiger weniger Schutzmaßnahmen für besonders sensible Bereiche. Ausgenommen von den Lockerungen sind unter anderem Einrichtungen mit besonders gefährdeten Personengruppen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser. Die Maskenpflicht gilt weiter in Geschäften, bei körpernahen Dienstleistungen, im öffentlichen Personennahverkehr, bei der Schülerbeförderung und beim Pflegedienst. Daneben besteht weiterhin bei Großveranstaltungen eine Masken- und Testpflicht, in Diskotheken eine Testpflicht im Innenbereich sowie eine Testpflicht für Saisonarbeitskräfte.

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