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Kreis Meißen: Inzidenz sinkt wieder

Die Zahl der aktiven Corona-Infizierten im Landkreis Meißen stieg auf 18. Stiftung: Auch Tariflohn-Beschäftigte haben in der Pandemie Einkommensverluste.

Eine Schülerin lässt sich gegen Corona impfen. Die Sächsische Impfkommission will Impfungen für Kinder ab 12 Jahren jetzt uneingeschränkt empfehlen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen liegt am Freitag bei 4,1.
Eine Schülerin lässt sich gegen Corona impfen. Die Sächsische Impfkommission will Impfungen für Kinder ab 12 Jahren jetzt uneingeschränkt empfehlen. Die Inzidenz im Landkreis Meißen liegt am Freitag bei 4,1. © Fabian Sommer/dpa (Symbolbild)

Meißen. Der Aufwärtstrend hat - glücklicherweise - einen kleinen Dämpfer bekommen. Gegenüber dem Vortag sind im Landkreis Meißen vier weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen, teilte das Landratsamt am Freitag mit. Am Donnerstag waren es noch sieben Neuinfektionen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis beträgt damit jetzt 4,1 (Vortag: 4,6).

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Im Landkreis Meißen gibt es bislang 17.274 positiv getestete Personen, gegenüber dem Vortag ist ein Fall korrigiert worden. Aktuell sind 18 positiv getestete Personen sowie sechs Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell zwei Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen, jedoch nicht auf der Intensivstation. Unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf 602 Personen.

Foto: Gesundheitsamt Meißen
Foto: Gesundheitsamt Meißen © Gesundheitsamt Meißen
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In der Region Dresden sind immer noch 43 Betten (Sachsen: 92 Betten) auf der Normalstation mit Covid-Patienten belegt. Das ist eine Auslastung von 27 Prozent. Auf der Intensivstation sind 11 Betten belegt (Sachsen: 20). Das ist eine Auslastung von rund 14 Prozent. Auch mit den aktiven Infizierten geht es aufwärts. Die 18 (Vortag: 16) aktuell aktiven Infizierten im Landkreis Meißen kommen laut Landratsamt aus Gröditz (1), Klipphausen (1), Meißen (3), Moritzburg (2), Nossen (1), VG Nünchritz/Glaubitz (1), Radebeul (1) und Riesa (8). In allen anderen Gemeinden treten gegenwärtig keine aktiven Fälle auf.

Alle Gemeinden im Landkreis Meißen haben eine Inzidenz von null, bis auf Moritzburg (12), Nossen (9,5) und Meißen (3,5). (Stand 26. Juli)

Tariflöhne steigen nur langsam

Die Corona-Pandemie führt selbst bei Tarif-Beschäftigten zu Einkommensverlusten. Unter Berücksichtigung der im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossenen Tarifverträge und der in den Vorjahren für 2021 bereits vereinbarten Tariferhöhungen steigen die Tariflöhne in diesem Jahr um durchschnittlich 1,6 Prozent. Das ergab eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Erstmals seit zehn Jahren fällt die um die Preissteigerung bereinigte reale Tariflohnentwicklung mit einem Minus von 0,2 Prozent sogar leicht negativ aus. Dafür verantwortlich ist auch ein stärkerer Anstieg der Inflationsrate.

Neben den stark krisenbetroffenen Branchen mit eher verhaltenen Tarifzuwächsen gibt es auch einige Branchen mit vergleichsweise höheren Tariflohnsteigerungen von zwei und mehr Prozent, wie z. B. die Energiewirtschaft oder das Nahrungsmittelgewerbe. Im größten privaten Krankenhauskonzern Helios steigen die Tariflöhne durchschnittlich um 2,8 Prozent.

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In den Jahren 2018 und 2019 stiegen die Tariflöhne noch um 3,0 bzw. 2,9 Prozent. Die Pandemie drückte den Anstieg im Jahr 2020 auf 2,0 Prozent. Die Tarifrunde für 2021 ist noch nicht beendet. Es stehen noch Auseinandersetzungen im Einzelhandel, öffentlichen Dienst der Länder und Bauhauptgewerbe an.

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