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Corona: Todeszahl im Kreis Görlitz steigt auf 897

Die Pandemie fordert weiterhin viele Menschenleben an der Neiße. Doch es gibt auch neun Gemeinden, wo seit sieben Tagen kein Corona-Fall mehr auftrat.

Die Pandemie fordert weitere Menschenleben.
Die Pandemie fordert weitere Menschenleben. © Symbolfoto: dpa/Robert Michael

Die Corona-Pandemie fordert weiterhin viele Menschenleben im Kreis Görlitz.

Wie das Kreis-Gesundheitsamt am Dienstag mitteilte, sind weitere 13 Todesfälle im Kreis zu verzeichnen. Es handelt sich um sechs Frauen und sieben Männer im Alter von 48 bis 94 Jahren. Sie stammen aus Oderwitz (3), Zittau, Großschönau, Herrnhut und Seifhennersdorf (jeweils zwei) sowie Boxberg, Görlitz und Rothenburg (1). Die Zahl der im Landkreis Görlitz im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion Verstorbenen erhöht sich auf 897.

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Zudem stagniert die Zahl der Neuinfektionen auf zu hohem Niveau. Die Inzidenz beim Kreis lag am Dienstagmittag bei 87, das Robert-Koch-Institut gab sie am Dienstagmorgen für den Landkreis mit 72 an.

Dem Kreis-Gesundheitsamt wurden bis Montagabend 32 Neuinfektionen gemeldet, darunter ein Kind. Am Montag vor einer Woche waren es 33 Fälle.

Wieder ein Typ der britischen Variante

Unter den heutigen Neuinfektionen wurde ein weiterer Fall der britischen Variante von SARS-CoV-2 gemeldet. Dieser steht nicht in Verbindung mit den bereits bekannten Fällen. Damit wurde bei nunmehr zwölf Personen im Landkreis die Virus-Mutation B.1.1.7. nachgewiesen.

101 Menschen werden aktuell stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt. 17 benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, davon werden sechs beatmet.

Derzeit befinden sich 234 Einwohner des Kreises nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne zu Hause.

Großes Gefälle bei der 7-Tage-Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz fällt sehr unterschiedlich in den 53 Kommunen des Landkreises aus. Sie reicht von 439 Fällen bis 0. Neun Gemeinden waren am Montag ohne einen Corona-Fall seit mindestens sieben Tagen: Waldhufen, Schönbach, Schönau-Berzdorf, Rosenbach, Quitzdorf am See, Horka, Dürrhennersdorf, Kodersdorf und Königshain. Die höchsten Inzidenzen hatten am Montag im Landkreis Görlitz die Gemeinden Beiersdorf mit 439 Fällen in sieben Tagen auf 100.000 Einwohner, gefolgt von Oppach mit 387 und Hohendubrau mit 372.

Bei so kleinen Gemeinden machen schon ein oder zwei Fälle viel aus, deswegen sind die Zahlen aus den größeren Städten aussagekräftiger. So liegt Löbau mit einer Inzidenz von 173 auf Platz 14 der 53 Kommunen, Zittau mit 124 auf dem 18. Rang, Ebersbach-Neugersdorf folgt auf Platz 22 mit 110. Deutlich besser sieht es in der Mitte und im Norden aus: Niesky Platz 35 mit Inzidenz 54, Görlitz Platz 39 mit Inzidenz von 30 und Weißwasser mit einer Inzidenz von 19 auf Platz 43.

Allerdings ist das eine Momentaufnahme, die schon am nächsten Tag Geschichte sein kann.

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