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Sachsen

Sachsen: Millionen für die Pendler-Hilfe

Als die Grenzen nach Polen und Tschechien wegen Corona geschlossen waren, wurden viele Firmen finanziell unterstützt. Nun liegen Zahlen dazu vor.

Die Einreise nach Deutschland war lange Zeit kaum möglich. Viele Berufspendler aus Polen und Tschechien blieben daher in Sachsen, ihre Arbeitgeber wurden finanziell unterstützt.
Die Einreise nach Deutschland war lange Zeit kaum möglich. Viele Berufspendler aus Polen und Tschechien blieben daher in Sachsen, ihre Arbeitgeber wurden finanziell unterstützt. ©  Archivfoto: Rafael Sampedro

Dresden. Sächsische Unternehmen haben in der Corona-Pandemie bis Ende Juni insgesamt 1.517 Anträge auf Förderung für Berufspendler aus Tschechien und Polen gestellt. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums waren es 2020 von März bis Mai 290 und 1.251 zwischen Mitte Dezember 2020 und Ende Juni 2021. Dabei wurden insgesamt 55.206 Übernachtungen für Beschäftigte und deren Familienangehörige aus den beiden Ländern bezuschusst. Die Gesamtförderung summierte sich auf rund 2,5 Millionen Euro.

Der Freistaat hatte Firmen, die Pendler und Pendlerinnen aus Tschechien und Polen beschäftigen, bei Test- und Übernachtungskosten finanziell unterstützt. Das Programm ist ausgelaufen, nachdem der Bund bei der Einreise seit Mitte Mai keine verpflichtenden Corona-Tests für Berufspendler mehr vorsah und die Grenze zum Arbeiten ohne Einschränkungen überquert werden darf.

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Nach Ministeriumsangaben wurden 2.296 Menschen aus Tschechien und 1.060 aus Polen, die in Sachsen arbeiten, unterstützt. Bis zum 7. Juli wurden 1.083 aller Anträge bewilligt, 20 abgelehnt oder zurückgezogen und 439 sind noch in Bearbeitung. Der Freistaat förderte zudem Corona-Testkosten für 10.432 Pendler mit 491.000 Euro - darunter auch für 89 Sachsen mit Jobs in den beiden Nachbarländern.

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