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Weihnachten: Sachsen sind zum Verzicht bereit

Wegen der Corona-Pandemie müssen die Familienfeiern in diesem Jahr etwas kleiner ausfallen. Die Mehrheit der Sachsen will sich daran halten, wie eine Umfrage zeigt.

Weihnachten 2020 wird wegen Corona anders. Die Mehrheit der Sachsen hat sich damit abgefunden.
Weihnachten 2020 wird wegen Corona anders. Die Mehrheit der Sachsen hat sich damit abgefunden. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Symbolbild)

Drei Generationen am Weihnachtsbaum - das ist wohl die Idealvorstellung eines besinnlichen Festes. Doch dieses Jahr wird dies nicht oder nur eingeschränkt möglich sein. Denn auch wenn die seit Dienstag gültigen Kontaktbeschränkungen zu den Feiertagen etwas aufgeweicht werden sollen, sind vom 23. bis voraussichtlich 1. Januar Treffen im engsten Familien- und Freundeskreis nur bis maximal zehn Personen erlaubt.

Wie eine repräsentative Exklusiv-Umfrage zeigt, die sächsische.de gemeinsam mit den Meinungsforschern von Civey gestartet hat, haben die meisten Sachsen jedoch kein Problem mit diesen Einschränkungen.

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Die Corona-Schutzimpfung ist gestartet. Zunächst allerdings nur für Menschen, die zur Gruppe der höchsten Priorität gehören.

Demnach sagen rund drei Viertel der Sachsen (74,1 Prozent), dass sie sich "wahrscheinlich" an den Bund-Länder-Beschluss halten und sich nur mit maximal zehn Personen zu Weihnachten treffen. Etwa jeder fünfte Sachse (19,5 Prozent) hält es hingegen jedoch für "unwahrscheinlich" oder gar "ausgeschlossen", sich an diese Regel zu halten. Rund 6 Prozent der Sachsen sind bei der Frage unentschieden.

Wie eine weitere repräsentative Umfrage zeigt, sorgt dieser spezielle Beschluss tatsächlich bei nicht wenigen Sachsen dafür, dass sie ihre Weihnachtstage umplanen. Rund 23 Prozent sagen, dass sie das Fest deswegen anders verbringen als ursprünglich geplant. Bei rund 72 Prozent hat der Beschluss hingegen keinen Einfluss auf die Planung. Das heißt, sie hatten entweder eh nicht vor, mit mehr als zehn Personen zu feiern oder sie wollen sich schlichtweg nicht an die Vorgaben halten. Rund 5 Prozent der Sachsen sind bei der Frage unentschieden.

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In diesem Artikel wurden zwei Umfragen ausgewertet, die Sächsische.de in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsunternehmen Civey durchgeführt hat. An der erstgenannten Umfrage haben bundesweit 5.099 Menschen teilgenommen. Für die Sachsen-Zahlen beträgt die Stichprobe 320. Bei der zweitgenannten Umfrage gab es 5.026 Teilnehmer. Für die Sachsen-Zahlen beträgt die Stichprobe 335. Detailangaben zu Befragungszeitraum, Stichprobengröße und statistischem Fehler entnehmen Sie den jeweiligen Grafiken. Wie Umfragen mit Civey funktionieren, wird in diesem Artikel (mit Video) erklärt.

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