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Zahl der positiven Corona-Tests steigt

Im Altkreis Döbeln ist der Zuwachs am niedrigsten. Es werden weniger Patienten in Kliniken behandelt.

In den Kliniken in Mittelsachsen ist die Zahl der Corona-Patienten leicht gesunken.
In den Kliniken in Mittelsachsen ist die Zahl der Corona-Patienten leicht gesunken. © dpa/Kay Nietfeld (Symbolfoto)

Mittelsachsen. Seit März vergangenen Jahres wurden im Landkreis Mittelsachsen 23.194 positive PCR-Tests registriert, 225 mehr im Vergleich zu gestern.

Den höchsten Anstieg gab es mit 115 auf 10.267 Fällen im Altkreis Freiberg. In der Region Mittweida kamen 81 positive Tests hinzu. Dort sind es jetzt 8.444. Und im Bereich Döbeln wurden 29 Personen positiv getestet. Hier stehen insgesamt 4.483 Fälle zu Buche.

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In den Krankenhäusern werden 95 (-3) Covid-Patienten behandelt und davon 20 (-4) beatmet. Es gab keine weiteren Sterbefälle. Der Inzidenzwert lag für Mittelsachsen am Mittwoch laut Robert Koch-Institut bei 238,1.

Mehr Kinder in der Notbetreuung

Seit dem 26. April – mit Inkrafttreten der Bundes-Notbremse – sind die Kitas im Landkreis wieder geschlossen. In der ersten Schließwoche sind rund 38 Prozent der etwa 11.500 Kinder in Kita und Krippe betreut worden. Im Hort waren es rund 21 Prozent. In der zweiten Woche im Notbetrieb stieg die Zahl der Kinder in den Kitas auf etwa 40 Prozent. Im Hort sank die Quote auf rund sieben Prozent.

„Innerhalb des Landkreises gibt es deutliche Unterschiede. So haben manche Kitas eine Notbetreuungsquote von nur etwa zehn Prozent, in anderen Kitas sind weit mehr als die Hälfte der Kinder anwesend“, sagt Landkreis-Sprecher André Kaiser.

>>>Über die Ausbreitung des Coronavirus und über die Folgen in der Region Döbeln berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.<<<

Zum Vergleich: Ende März 2020, als die Kitas zum ersten Mal geschlossen wurden, waren nur 630 Kinder im Landkreis in der Notbetreuung. Später, nachdem die Liste der Berufe, die Anspruch haben, verlängert wurde, stieg der Anteil in der Notbetreuung Ende April 2020 auf 14 Prozent.

Im eingeschränkten Regelbetrieb war die Auslastung in Kinderkrippe und Kindergarten konstant hoch bei rund 80 Prozent. Im Dezember 2020, als die Einrichtungen zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie schließen mussten, waren es rund 1.700 Kinder (16 Prozent). Vier Wochen später wurden etwa 2.500 Kinder (22 Prozent) betreut.

Am Donnerstag und Freitag ist das Bürgertelefon des Landkreises von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 03731/799-6249 erreichbar. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden unter [email protected]

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