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Sachsen

Corona-Zahlen steigen in Sachsen weiter an

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat in Sachsen die Marke von 200 überschritten. Auch die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter an. Alle Zahlen.

Die Corona-Zahlen in Sachsen steigen.
Die Corona-Zahlen in Sachsen steigen. © Matthias Bein/dpa (Symbolbild)

Dresden. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen steigt weiter an. Binnen eines Tages wurden nach Angaben des Sozialministeriums vom Montagnachmittag 774 neue Infektionen sowie 15 weitere Todesfälle registriert. Vor genau einer Woche waren es 472 Neuinfektionen, am 12. März 955. Seit Beginn der Pandemie gibt es nun insgesamt 236.504 nachgewiesene Corona-Fälle in Sachsen sowie 8.568 Menschen, die an oder mit einer Covid-19-Erkrankung starben. Rund 210.650 Menschen gelten schätzungsweise als wieder genesen.

Der Wert der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche ist in Sachsen wieder über die Marke von 200 gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Morgen 203,6 (Stand: 3.08 Uhr) nach 193,4 am Sonntag. Nur Thüringen lag am Montag mit einer Inzidenz von 228,5 noch vor Sachsen.

Für ganz Deutschland gab das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz mit 136,4 an nach 129,2 am Sonntag. Die höchste Inzidenz der 13 Regionen in Sachsen hat nach wie vor der Vogtlandkreis. Dort lag sie am Montag bei 335,8. Der niedrigste Wert wird aus der Stadt Leipzig (125,9) gemeldet. In Dresden stieg die Inzidenz auf 144,9. Die RKI-Werte weichen allerdings aufgrund von Meldeverzögerungen meist von denen der Ministerien der Länder und denen der örtlichen Gesundheitsbehörden ab.

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Zahl der Corona-Patienten auf Normalstationen liegt bei 1.101

Die Zahl der Corona-Patienten, die im Freistaat auf Normalstationen der Krankenhäuser liegen, ist am Montag auf 1.101 angestiegen. Am Sonntag waren es 1.061. In Sachsen gilt inzwischen eine Bettenbelegung von 1.300 auf Normalstationen als Grenze für neue Verschärfungen des Corona-Lockdowns. gut 70 Prozent dieses Wertes sind inzwischen erreicht. (SZ mit dpa)

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