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Sachsen

Polizisten bei Corona-Demo verletzt

Gegner der Corona-Maßnahmen sollen die Beamten im erzgebirgischen Zwönitz gebissen und mit Pfefferspray besprüht haben.

© Archiv/SZ/Uwe Soeder

Zwönitz. Bei einer nicht angemeldeten Versammlung von Gegnern der Corona-Maßnahmen mit bis zu 200 Teilnehmenden sind in Zwönitz (Erzgebirgskreis) Polizisten verletzt worden.

Wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag mitteilte, wurden Polizeibeamte dabei unter anderem von einer siebenköpfigen Menschengruppe mit Pfefferspray besprüht und gebissen. Daraufhin habe auch die Polizei Pfefferspray eingesetzt. Insgesamt sollen bei den Auseinandersetzungen acht Polizisten und Polizistinnen verletzt worden sein. Die Teilnehmenden, die gewalttätig wurden, waren laut Polizei größtenteils männlich im Alter zwischen 30 und 57 Jahren.

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Laut Polizeisprecherin wurde über soziale Medien zu der unangemeldeten Versammlung aufgerufen. Der Großteil der Menschen trug demnach keinen Mund-Nasen-Schutz und die Einhaltung der Abstände war laut der Sprecherin "unzureichend". Die Polizei führte mehrere Identitätsfeststellungen durch, gegen die es teilweise Widerstand gab.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Erzgebirgskreis betrug laut Angaben des Robert Koch-Instituts am Dienstagmorgen 279,7. Damit ist die Region das Gebiet mit der dritthöchsten Ansteckungsrate bundesweit. (SZ/dpa)

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