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Coronahilfe für Dresdner Kinder und Jugendliche

Die Pandemie trifft auch die jungen Dresdner hart. Deshalb gibt es nun spezielle Angebote wie das Nachholen von Schwimmkursen und einiges mehr für sie.

Für Zweitklässler soll es neue Schwimmkurse geben, die wegen Corona ausfallen mussten.
Für Zweitklässler soll es neue Schwimmkurse geben, die wegen Corona ausfallen mussten. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild

Dresden. Wegen der Coronakrise drohen viele Kinder nicht schwimmen zu können. Der Schwimmunterricht findet normalerweise in der Schule in der zweiten Klasse statt, fiel aber für die betroffenen Schüler in der Pandemie aus.

Dafür gibt es nun eine Lösung. Und auch andere Probleme für Kinder und Jugendliche durch Corona sollen gemildert werden. Dazu hat jetzt der Stadtrat entschieden.

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"Die Schwimmkurse müssen in den Sommerferien kostenlos nachgeholt werden können", so CDU-Stadtrat Matthias Dietze. Deshalb hat der Rat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) beauftragt, sicherzustellen, dass in mehreren Dresdner Schwimmhallen entsprechende Kurse in diesen Sommerferien durchgeführt werden.

"Am besten wäre es, wenn die Erzieherinnen und Erzieher aus den Horten die Kinder begleiten können", sagt Dietze. Wie und ob das möglich ist, soll die Verwaltung prüfen.

Wenn möglich, sollen auch im kommenden Schuljahr solche Kurse angeboten werden. Ebenso soll eine Möglichkeit geschaffen werden, auch das Frühschwimmabzeichen "Seepferdchen" abzunehmen. Es sei wichtig für die Kinder, schwimmen zu lernen, so Dietze. Deshalb soll auch über Corona-Auswirkungen hinaus geprüft werden, ob bereits in Kitas Schwimmlernkurse mit Grundlagentest durchgeführt werden können. Damit solle möglichst in den Stadtteilen Gorbitz und Prohlis begonnen werden kann.

Um mehr Platz und zusätzliche Flächen für von Corona gebeutelte Kinder und Jugendliche ging es in einem Antrag der Grünen, der ebenso im Stadtrat beschlossen wurde.

250.000 Euro werden bereitgestellt, damit die Stadt kommunale Flächen für temporäre Outdoor-Angebote findet. Auch mobile Skate-Anlagen, mehr Nacht-Skate-Angebote oder ein "Fit-im-Park"-Programm speziell für junge Menschen solle geprüft werden.

Dazu gehört auch, dass möglichst Schulhöfe in den Stadtteilen oder große Freiflächen wie das Ostragehege genutzt werden sollen. Vereine, Freie träger und alle, die etwas auf die beine stellen wollen, sollen von der Stadtverwaltung bei den Hygienekonzepten unterstützt werden. Weiteres Geld für die Umsetzung soll beim Programm der Bundesregierung "Aufholen nach Corona" beantragt werden. In diesem Topf sind zwei Milliarden Euro.

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