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Weniger Corona-Patienten in den Kliniken

Noch rund 120 an Covid-19 Erkrankte befanden sich am Donnerstag in mittelsächsischen Krankenhäusern. Ende 2020 waren es über 200.

Am Donnerstag befanden sich 121 Patienten aufgrund einer Coronavirus-Erkrankung in einem der der Krankenhäuser in Mittelsachsen.
Am Donnerstag befanden sich 121 Patienten aufgrund einer Coronavirus-Erkrankung in einem der der Krankenhäuser in Mittelsachsen. © Sebastian Gollnow/dpa

Mittelsachsen. In Mittelsachsen sinkt die Zahl der Patienten, die in den Kliniken aufgrund einer Covid-19-Erkrankung behandelt werden müssen. Das geht aus der Statistik des Landkreises hervor. So wurden am Donnerstag 121 Betroffene in stationärer Behandlung gemeldet, vor zwei Wochen waren es noch 174. Am 30. Dezember befanden sich 205 Corona-Patienten in stationärer Behandlung. 19 der Betroffenen mussten am Donnerstag beatmet werden.

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Der Trend zeichnet sich auch im Tagesbericht der Leisniger Helios-Klinik ab. Dort wurden am Donnerstag insgesamt 22 Covid-19-Patienten betreut, sechs davon auf der Intensivstation. Ende des Jahres wurden dort knapp 50 Betroffene behandelt.

Über 100 neue Corona-Fälle in Mittelsachsen

Am Donnerstag meldete das Gesundheitsamt Mittelsachsen 104 neue Nachweise des Coronavirus im Landkreis. Damit haben sich bisher nachweislich insgesamt 13.536 Mittelsachsen mit dem Virus infiziert. Den größten Anstieg gab es im Bereich Mittweida mit einem Plus von 52 positiven Testergebnissen (5.212). In der Region Döbeln wurden 28 weitere Personen positiv auf Covid-19 getestet (2.570), im Altkreis Freiberg waren es 24 (5.754).

>>>Über die Ausbreitung des Coronavirus und über die Folgen in der Region Döbeln berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.<<<

Zudem informierte der Landkreis über drei weitere Todesfälle. Damit ist die Gesamtzahl der Verstorbenen in Verbindung mit der Pandemie auf 306 gestiegen. Bei den Verstorbenen handelt es sich nach Angaben des Landkreises um zwei Männer im Alter von 62 und 65 sowie um eine Frau im Alter von 94 Jahren.

Der Inzidenzwert für Mittelsachsen war am Donnerstag auf 295,6 gesunken. Sachsenweit steht der Landkreis damit immer noch auf dem zweiten Platz. Rang eins nahm der Landkreis Bautzen mit 301,9 neuen Nachweisen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ein. Schlusslicht ist weiterhin Chemnitz mit einem Wert von 75,1. Bundesweit ist der Landkreis auf Platz elf abgerutscht.

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