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Daniela Kuge über ihre Corona-Infektion

Für die Gesundheitskasse DAK berichtet die Landtagsabgeordnete, wie es ihr ergangen ist.

Hat aus ihrer Corona-Erkrankung gelernt: die Meißner CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge.
Hat aus ihrer Corona-Erkrankung gelernt: die Meißner CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge. © Claudia Hübschmann

Meißen. Erstmals hat die Meißner CDU-Parlamentarierin Daniela Kuge jetzt der Öffentlichkeit Details zu ihrer Corona-Erkrankung mitgeteilt. Sie antwortete dazu auf Fragen für das Gesundheitsmagazin Fit der Gesundheitskasse DAK.

Im Dezember 2020 habe sie zunächst die typischen Erkältungsbeschwerden wie Schnupfen und Husten verspürt, dann kamen auch Geschmacksverlust und Kreislaufprobleme dazu. Das sei alles innerhalb weniger Stunden passiert. Der Corona-Test fiel positiv aus.

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Wie es in dem DAK-Artikel weiter heißt, habe sie drei Wochen später wieder mit Arbeiten angefangen. Allerdings blieben bestimmte Beschwerden: Es schmerzte an verschiedenen Körperstellen, das Atmen fiel schwer, der Kreislauf bereitete Probleme, es stellten sich Wortfindungsstörungen ein und die Konzentration ließ nach. „Daraufhin konsultierte ich verschiedene Ärzte, unter anderem eine Lungenspezialistin. Meine Lunge war zu diesem Zeitpunkt aber noch in Ordnung“, wird die Politikerin im Magazin Fit zitiert.

Im Zuge weiterer Konsultationen sei eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert worden. Den Rat, sich möglichst zu schonen, habe sie beherzigt. Später ging die Entzündung aber auf die Lunge über. Ein weiteres Zitat aus dem Interview mit der Gesundheitskasse: „Das alles, was ich hier schildere, zog sich bis zum Frühjahr 2021 hin, also mehrere Monate.“ Das Problem sei einfach gewesen, dass es zu diesem Zeitpunkt noch keinen Therapie-Leitfaden für Long Covid gab.

Sie habe dann eine Reha-Maßnahme in einer spezialisierten Klinik durchgeführt, ist von Daniela Kuge zu erfahren. Von Ende Mai bis Mitte Juni 2021 wurde sie dort mit vielfältigen Anwendungen ganzheitlich behandelt – also nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Das reichte von Fitnesstraining, Walking und Aquagymnastik über Massagen, Krankengymnastik, Akupunktur und Ernährungsberatung bis hin zu Psychotherapie. Im Effekt sei unter anderem ihr Lungenvolumen besser geworden, so dass sie seit der Reha keine Medikamente mehr brauche.

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Defizite bemerke sie trotzdem noch, auch wenn man ihr das nicht unbedingt anmerke. Sie fühle sich schneller erschöpft als früher. Die Wortfindungsstörungen seien aufgrund ihrer Übungen nicht mehr so schlimm. Sie versuche jetzt, eine bessere Work-Life-Balance herzustellen. (SZ)

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