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Diese Lehrer haben Fernunterricht perfektioniert

Die vergangenen Wochen waren für Sachsens Schülerinnen und Schüler eine Belastung. Doch wird es viel leichter, wenn man Lehrer hat wie diese vier.

Ines Kutzner macht Unterricht auf Youtube - eine von vielen Wegen, wie kreative Lehrkräfte ihre Schüler während des Lockdowns unterstützt haben.
Ines Kutzner macht Unterricht auf Youtube - eine von vielen Wegen, wie kreative Lehrkräfte ihre Schüler während des Lockdowns unterstützt haben. © Thomas Kretschel

Die Youtube-Lehrerin

Auf Youtube ist Ines Kutzner weltweit bekannt. Und ihre Schüler in Lampertswalde profitieren von der lockeren Art von ihrer „Kutzi“.

Von Kathrin Krüger

Ines Kutzner alias Grundschullehrerin „Kutzi“ ist mittlerweile weit über ihre Grundschule hinaus bekannt. Sogar weit über Sachsen. Das hat sie von Kultusminister Christian Piwarz schriftlich. Ein Dankschreiben von ihm bekam sie für ihre weitergeleitete Mail an Piwarz-Kollegin und Sozialministerin Petra Köpping. Mit der unterhielt sich Ines Kutzner lange nach einer MDR-Sendung „Riverboat“, in der beide Gäste waren. „Kutzi“, wie die Lehrerin auch von ihren Schülern genannt werden darf, stellte dort ihren Youtube-Videokanal für den Online-Unterricht vor. Der hat jetzt schon 11.000 Abonnenten – weltweit.

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Ines Kutzner ist Deutschlehrerin und unterrichtet aktuell ihre vierte Klasse im Präsenzunterricht. Die Grundschule Lampertswalde schafft es organisatorisch, den Wechselunterricht für die Abgangsklassen zu vermeiden. Im März 2020, während der ersten Schulschließungen, begann die technikaffine Lehrerin mit den ersten Lernvideos auf You–tube. Als dienstälteste Kollegin ihrer Schule.

Seit 1988 unterrichtet sie in Lampertswalde. „Aber ich war im ersten Beruf Rundfunk- und Fernsehmechanikerin bei der PGH 1. Mai in Großenhain“, sagt die 59-Jährige stolz. Mittlerweile sind es 76 Filmchen geworden, die Ines Kutzner ganz freiwillig ihren Schülern im Heimunterricht zur Hilfe auf ihrem Kanal anbietet. Das Erstaunliche ist, dass sie 11.000 Abonnenten aufweisen kann – also viel mehr als die 152 Schüler ihrer Schule. Ihre Deutsch-Lernvideos werden bis zu eine Million Mal angeklickt.

Nicht nur ihre eigenen Grundschüler in Lampertswalde profitieren von den Erklärvideos von Ines Kutzner, sondern Youtube-Abonnenten weltweit.
Nicht nur ihre eigenen Grundschüler in Lampertswalde profitieren von den Erklärvideos von Ines Kutzner, sondern Youtube-Abonnenten weltweit. © Thomas Kretschel

Kutzner erklärt anschaulich den Satzbau und wie man Sagen schreibt, was kurze und lange Selbstlaute sind oder den Unterschied von Doppel-s und ß. Sie erklärt es einfach und logisch, kindgerecht eben. Und das vor einer herkömmlichen grünen Schultafel, auf der sie schreibt und damit ihren Schülern das gewohnte Bild in der Schule vermittelt.

Kommentare zu ihren Deutsch-Videos erhält sie aus der ganzen Welt, wie sie auch in der MDR-Sendung „Riverboat“ stolz verkünden konnte. „Das passiert nicht jedem – machen Sie unbedingt weiter“, bestärkte sie Moderator Wladimir Kaminer dort. Denn Kutzners Videos bleiben ja vermutlich für immer auf Youtube.

Ausführlich berichtete die Lehrerin, wie sie vorher Drehbücher schreibt, die Kurzfilme in der Schule aufnimmt, die Filme dann zu Hause schneidet und vertont und warum sie sie öffentlich hochlädt. Die Mutter zweier erwachsener Kinder weiß, dass sie damit den Nerv vieler Schüler, Eltern und anderer Deutsch-Lernender trifft.

Wenn die Schulen geschlossen sind, steigen die Zugriffszahlen. Während Ines Kutzner an ihrer Schule keine Anerkennung in der Lehrerschaft erhält, wird ihr Engagement anderswo sehr gewürdigt. „Ich war mehrfach in der SZ, in der Zeitung Taz und bei Radio Sachsen“, erzählt Ines Kutzner. Auch im Sachsenspiegel, im RBB und beim Rundfunksender RSA wollte man wissen, wie sie es geschafft hat, fast eine halbe Million Nutzer für ihre Deutsch-Lernfilme zu erreichen.

Die „Riverboat“-Aufzeichnung im Februar in Leipzig war für die 59-Jährige der Höhepunkt. Sie wurde zudem am 8. März auch ins Frauennetzwerk Sachsen zur Würdigung eingeladen. Ein Schulbuchverlag hat angefragt, ob sie als Gastdozentin für Internetunterricht tätig sein möchte. Das ist der aktiven Lehrerin, die täglich in der Notbetreuung ihrer Schule arbeitet, jedoch zu viel. Ines Kutzner freut sich allerdings besonders, dass ihre Youtube-Videos jetzt in der sächsischen Lehrerausbildung im sogenannten Seminar verlinkt werden und dort als Anschauung dienen.

„Ich habe manches erreicht. Jetzt haben alle Kinder an unserer Schule die Möglichkeit, mit ihren Lehrern online in Kontakt zu kommen“, freut sich die Pädagogin. Denn ihrem Vorbild folgend, haben alle Kollegen an ihrer Grundschule inzwischen die Kompetenz zu Video-Konferenzen. Das nehmen auch die Eltern der Grundschüler dankend auf.

Wenn die Lampertswalder Grundschule demnächst auf interaktive Tafeln umstellt, will Ines Kutzner der Schule ihre alte Kreidetafel abkaufen und sie bei sich zu Hause in der Scheune aufstellen. „Dann filme ich meine Videos künftig dort“, sagt sie. Dass sie mit den Videos weitermacht, steht für sie außer Frage – egal, wie sich die Corona-Maßnahmen entwickeln.

Hat's jeder verstanden?

Oberschullehrerin Elisabeth Thoß weiß: Im Corona-Jahr haben nicht nur ihre Schüler viel gelernt, sondern auch sie selbst.

Von Frank-Uwe Michel

Corona? Lockdown? Onlineunterricht? „Das ist doch nicht euer Ernst“, kann sich Elisabeth Thoß noch ganz genau an ihre Gedanken im Frühjahr 2020 erinnern, als das Virus den Unterricht an den Schulen durcheinanderwirbelte. „Anfangs haben wir alle dagesessen und waren perplex. Denn das war ein extremer Bruch zum bisherigen Lernen.“ Auf einmal habe das Agieren untereinander gefehlt, der Austausch „und Schüler, die mich mit ihren Fragen löchern.“

Die 32-Jährige lehrt seit vier Jahren Englisch, Ethik und Geschichte an der Adolf-Traugott-von-Gersdorf-Oberschule in Kodersdorf. Vor Halbwüchsigen stehen und ihnen Wissen vermitteln – das war eigentlich nicht ihr Traumberuf. „Ich wollte Historikerin werden, habe in Innsbruck und Wien studiert, war auch in Israel und Polen.“ In der Freizeit habe sie an der Uni dann schon Vorlesungen gehalten – und gemerkt: „Unterrichten ist gar nicht so schlecht.“

Elisabeth Thoß hat an der Oberschule in Kodersdorf eine eigene Klasse, die sie vorwiegend online unterrichtet.
Elisabeth Thoß hat an der Oberschule in Kodersdorf eine eigene Klasse, die sie vorwiegend online unterrichtet. © Thomas Kretschel

Über das vom Freistaat Sachsen initiierte Programm für Seiteneinsteiger kam sie nach Kodersdorf. Und blieb hängen. „Ich finde den Job jetzt einfach toll. Trotz allem Chaos, das damit verbunden ist.“ Warum? „Es ist das unmittelbar Erlebbare. Jeder Tag, der etwas Neues bringt. Und immer das Abwägen: Hat’s jeder verstanden? Und wenn nicht: Was kann ich tun, damit es besser wird?“

Seit vergangenem Jahr hat die Görlitzerin in Kodersdorf eine eigene Klasse: 27 Kinder, 12 und 13 Jahre alt. Die beginnende Pubertät können sie nicht mehr verbergen. „Und dann plötzlich Corona. Und Unterricht, der völlig anders läuft.“ Der erste Lockdown, meint sie, sei sehr schwierig gewesen. „Wir mussten uns alle umstellen. Auf einmal gab es keinen Kontakt mehr, nur noch Aufgabenstellungen.“ Viel habe sie mit den Schülern damals übers Telefon gemacht, jede Menge Mails geschickt und gehofft, dass sie mitziehen würden.

Liebevoll bezeichnet Elisabeth Thoß – selbst noch ohne Nachwuchs – ihre Mädchen und Jungen als „Versuchskaninchen“. „Wir haben viel miteinander ausprobiert. Und es ist immer besser geworden.“ Dabei hat sich die junge Frau nicht geschont. Das Computerprogramm Lernsax füttern, Präsentationen vorbereiten und in den heimischen vier Wänden Erklärvideos drehen – die Woche hatte für sie oft sieben Arbeitstage. Auch die Kollegen konnten davon profitieren: „Wir haben uns gegenseitig geholfen, die nächsten Arbeitsschritte erklärt.“ Bescheiden meint sie: „Manchmal konnte ich auch Probleme lösen.“

Inzwischen hat Elisabeth Thoß fast alle möglichen Unterrichtsformen mitgemacht: Präsenz, komplett zu Hause oder Klasse geteilt. Wöchentlich 17 Stunden Online-Unterricht mit Vor- und Nachbereitung sind normal für sie. „Ich glaube nicht, dass die jetzige Schülergeneration verloren ist. Sie lernen Dinge, mit denen sie in dieser Deutlichkeit sonst gar nicht konfrontiert worden wären: selbstständig arbeiten, strukturiert vorgehen, Eigenverantwortung tragen.“ Ihr Fazit: Im Corona-Jahr seien „ihre“ Kinder erwachsener geworden. „Sie wissen jetzt, wie wichtig Prioritäten sind.“

Fernunterricht: „Für uns war das Neuland“

Die Arbeitszeit von Simon Scholz hat sich spürbar erhöht. Er weiß aber: Für die Kinder war und ist die Situation weitaus belastender.

Viel Zeit zum Umdenken hat Simon Scholz nicht. Nur fünf Minuten trennen die eine Unterrichtsstunde des Oberschullehrers von der nächsten. Fünf Minuten, in denen er nicht nur vom Chemie- ins Biologiekabinett wechselt, sondern auch vom Präsenz- in den Distanzunterricht. Stressen lässt Simon Scholz, der an der freien Oberschule der 4.200-Seelen-Gemeinde Großdubrau im Landkreis Bautzen Biologie, Chemie und Geografie unterrichtet, sich von dem knappen Zeitfenster nicht.

Flink, aber ruhig sortiert er seine Unterlagen, klappt den Laptop auf, greift zum Headset und atmet kurz durch. Dann wählt er sich auf der freien Lernplattform Moodle ein, startet über das Zusatzprogramm Big Blue Button die Schulstunde. So handhaben es die meisten seiner Kolleginnen und Kollegen seit Beginn der Pandemie. Die Umstellung ging schnell. Die freie Schule hatte es dabei leichter als manch staatliche Einrichtung – die Klassenverbände sind kleiner, das Kollegium arbeitet eng zusammen.

Der Unterricht vor dem Laptop ist für den Großdubrauer Oberschullehrer nach einem Jahr Pandemie zur Routine geworden. Die Rückkehr zur Normalität wünscht er sich dennoch.
Der Unterricht vor dem Laptop ist für den Großdubrauer Oberschullehrer nach einem Jahr Pandemie zur Routine geworden. Die Rückkehr zur Normalität wünscht er sich dennoch. © Thomas Kretschel

19 Schülerinnen und Schüler einer neunten Klasse warten am Montagvormittag schon auf Simon Scholz und seine Ausführungen zum Ökosystem Wald. Die kommen über Mikrofon, Präsentation und Klassenchat ins Kinderzimmer. Die Stimme des Lehrers hallt in dem großen, leeren Fachkabinett lange nach.

Am Anfang der Pandemie, vor allem während der ersten Wochen, sagt Simon Scholz, der seit 2012 als Lehrer tätig ist, sei es seltsam gewesen, digital zu unterrichten. „Das war ja auch für uns Neuland. Wir mussten viel lernen im vergangenen Jahr, die ganze Unterrichtsvorbereitung umstellen“, sagt er und räumt ein, dass sich seine Arbeitszeit dabei spürbar erhöht habe.

Manches ließe sich aber auch bei bester Vorbereitung digital nicht umsetzen: Experimente in Chemie könne er seinen Schülern etwa nur am Bildschirm zeigen. „Dabei geht viel verloren. Es kommt ja auch oft darauf an, wie etwas riecht, klingt oder sich anfühlt. Das muss ich eben alles beschreiben und im nächsten Schuljahr hoffentlich in Präsenz nachholen“, erklärt er. Und auch umgekehrt fehle natürlich die Reaktion der Schüler auf seine Ausführungen, von Behinderungen durch technische Probleme ganz zu schweigen. Aber man habe gelernt, mit der Technik umzugehen, und sei nachsichtiger im Umgang miteinander. Ein Gutes findet Simon Scholz dann aber doch am digitalen Unterricht: „Ich werde dabei nicht abgelenkt, bin absolut konzentriert.“

Mit Präsenzunterricht, fährt er fort, sei all das aber natürlich nicht zu vergleichen. „Es soll alles so schnell wie möglich wieder normal werden. Auch in diesem Schuljahr lohnt sich die Rückkehr zum Präsenzunterricht noch“, sagt er und denkt dabei vor allem an jene Schüler, die bereits vor Beginn der Pandemie mit den schulischen Anforderungen zu kämpfen hatten. „Die Fleißigen sind fleißig geblieben“, hat er beobachtet.

Diejenigen aber, die ohnehin eher leistungsschwach gewesen seien, könnten noch lange unter den Folgen der Pandemie leiden: „Sie müssen ja mehr oder weniger wieder bei null anfangen, müssen sich wieder einen Rhythmus erarbeiten, ihren Tag neu strukturieren. So sehr wir uns bemühen – auch unsere Möglichkeiten, jeden mitzunehmen, sind begrenzt.“

Sein größter Wunsch: „Ich hoffe, dass die Kinder der Pandemie nicht in ihrem späteren Leben Nachteile davon haben werden.“ Und noch etwas wäre schön: Mehr Gestaltungsspielraum für Lehrer.

Auch mal gemeinsam Computer spielen

Der junge Lehrer Julius Meyer hat es digital drauf und bildet sogar Kollegen fort. Um bestimmte Schüler sorgt er sich aber besonders.

Von Peter Anderson

Mit Lob sind Lehrer nicht gerade verwöhnt. Um so mehr dürfte sich Julius Meyer über folgende Zeilen gefreut haben: Sein Unterricht habe eine sehr gute Struktur. Während der gesamten Zeit des Heimunterrichts begleite er die Schüler mit abwechslungsreichen Aufgaben. Besonders sollten die Videokonferenzen hervorgehoben werden. Seine Methodik könnte ein Beispiel für alle Lehrer sein. So formulieren es die Eltern eines Schülers des Meißner Gymnasiums Franziskaneum. Für jede Woche stelle der 31-jährige Mathe- und Geschichtslehrer aus Dresden einen exakten Lernplan auf, lobt Familie Hanakam. Die Dateiablage sei analog zum Lernplan durchnummeriert. Ebenso die Lösungen. Regelmäßig gebe es zudem Videokonferenzen.

Meyer selbst sieht den Heimunterricht als Chance für die Schüler, sich selbst besser zu organisieren, das eigenverantwortliche Lernen zu trainieren. Das Meißner Gymnasium habe den Vorteil, schon vor der Pandemie mit der sächsischen Lernplattform Lernsax vertraut gewesen zu sein. Als es dann ernst wurde, habe er sich schnell über die verschiedenen Funktionen des Portals informiert. „Als junger Lehrer arbeitet man sowieso fast jede Stunde zum ersten Mal vor“, sagt er. Diese Methodik habe er für das Internet adaptiert. Der Lernplan erlaube es, die Aufgaben und Abläufe sehr übersichtlich zu strukturieren.

„Als junger Lehrer arbeitet man sowieso fast jede Stunde vor“, sagt Julius Meyer.
„Als junger Lehrer arbeitet man sowieso fast jede Stunde vor“, sagt Julius Meyer. © Thomas Kretschel

Der Aufwand für einen guten Heimunterricht ist allerdings deutlich höher als für die Präsenzform, sagt Julius Meyer. Als schwierig erweise sich der Umgang mit Schülern, die aus ganz unterschiedlichen Gründen die Aufgaben nicht abrufen oder nicht an der Videokonferenz teilnehmen. „Es besteht die Gefahr: Wer nicht mitmachen kann, fällt womöglich hinten runter. Auch nachtelefonieren gelingt nicht immer“, sagt der Pädagoge.

Über Online-Konferenzen mit Schülern und Eltern versuche er, als Klassenleiter zu erkunden, was sich verbessern lasse, wo es Probleme gebe. Auf diese Weise ließen sich Fragen gesammelt oft schneller klären als per Mail oder im Einzelgespräch.

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Um das Gemeinschaftsgefühl zu befördern, hat Meyer etwa zum Ausklang des ersten Schulhalbjahres zum gemeinsamen Online-Spielen eingeladen. Das helfe, den Zusammenhalt zu fördern. Die jetzt in einer Art Crash-Kurs gesammelten Erfahrungen könnten aus seiner Sicht dazu führen, Sachsens Schulen auch für die Zeit nach der Pandemie fitter in puncto digitales Lernen zu machen.

Im Kollegium des Franziskaneums hat Meyer gemeinsam mit anderen Kollegen in dieser Richtung Fortbildungen angeboten. Zudem arbeitet er im Evaluationsteam des Gymnasiums mit.

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