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Döbeln: Corona geht - die Bands kommen

In einigen Gaststätten gibt es wieder Musikveranstaltungen. Auch auf der Ritterstraße sind Konzerte geplant.

Konzert im Freien: Die Band Silent Circle stand im vergangenen Jahr im Bürgergarten auf der Bühne. Nach langer Pause legt die Gaststätte jetzt wieder mit Konzerten los.
Konzert im Freien: Die Band Silent Circle stand im vergangenen Jahr im Bürgergarten auf der Bühne. Nach langer Pause legt die Gaststätte jetzt wieder mit Konzerten los. © Dietmar Thomas

Döbeln. Nach mehr als einem halben Jahr Zwangspause legen einige Gaststätten jetzt wieder mit Veranstaltungen los.

An diesem Wochenende spielt im Bürgergarten die Band ZigZag. Draußen natürlich. An die sieben Monate hatte es in der Gaststätte keine Veranstaltungen gegeben. Jetzt gibt es mit den üblichen Auflagen den Neustart. „Wir können nur begrenzt Leute einlassen“, sagte Lars Lemke, Chef der Gaststätte.

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KL 17 in Döbeln legt los

Um die 200 Leute passen in den Garten, wo es schon im vergangenen Jahr viele Veranstaltungen gegeben hatte. „Mit weiteren sind wie in der Planung. Wir müssen schauen, wie dann die Bedingungen sind.“

Bei einer Inzidenz unter 35 würde auch die Testpflicht entfallen. Die sorgt nach Einschätzung von Lemke derzeit auch dafür, das unter der Woche im Biergarten noch nicht so viele Gäste sitzen, wie man es im Bürgergarten zu anderen Zeiten gewohnt war.

Auch das KL 17 legt wieder los. Zunächst habe der Sommergarten wieder geöffnet. Mit abgespeckter Anzahl von Sitzplätzen, sagte Matthias Wagner. An den Wochenenden soll es auch wieder kulturelle Einlagen geben.

Anzahl der Besucher beim Konzert auf 250 beschränkt

Live-Musiker und DJs sollen sich abwechseln „Vielleicht nicht jedes Wochenende, aber etwa alle 14 Tage.“ Los geht es am 25. Juni mit Flecke & Co.

„Um die Künstler, die besonders unter den coronabedingten Einschränkungen gelitten haben, zu unterstützen, werden wir an solchen Abenden einen kleinen Kulturbeitrag von 5 Euro erheben. Wir denken, dies ist fair.“

Auch Konzerte auf der Ritterstraße sind in diesem Jahr wieder vorgesehen. Im vorigen Coronajahr war das dreimal möglich gewesen. Eigentlich war das erste Konzert mit der Band „Kilminister“ schon am 16. Juni geplant. Wegen der unklaren Corona-Lage ist es aber verschoben worden. Es wird am 10. Juli nachgeholt. Zwei Wochen später ist schon das nächste Konzert am 24. Juli geplant. Dann steht die Band Depeche Mode Revival auf der Bühne.

Die Anzahl der Besucher ist auf etwa 250 reduziert, um den nötigen Abstand einhalten zu können, sagte Wagner.

Er rät Musikfreunden außerdem, sich regelmäßig zu informieren. „Die Regeln können sich täglich ändern und Konzerte können abgesagt werden. Wer Karten gekauft hat, braucht keine Bedenken zu haben, dass sie verfallen. Sie können umgeschrieben oder das Geld wieder zurückgegeben werden“, so Wagner.

Großveranstaltungen im nächsten Jahr

Im Landhotel Sonnenhof in Ossig hat Markus Weinert am vergangenen Wochenende wieder mit der regelmäßigen Veranstaltungsreihe „Kultursonntag“ begonnen. Auf der Hofbühne spielte der Musiker Bernd Birbils. An diesem Sonntag spielt die Just Brill Band im Sonnenhof.

Die erste Veranstaltung sei ein großer Erfolg gewesen, sagte Weinert. „Man spürt, dass die Leute wieder etwas erleben wollen.“ Im Juli kommt der Kabarettist Uwe Steimle nach Ossig. Die Karten seien innerhalb von zwei Tagen ausverkauft gewesen.

Im WelWel, als dem größten Veranstaltungsort in der Region, geht es erst 2022 wieder richtig los mit verschobenen Großveranstaltungen, wie etwa dem Auftritt des Comedian Olaf Schubert. Im kommenden Jahr feiere das WelWel zudem sein 20-jähriges Bestehen, und auch da sei eine Reihe von Veranstaltungen geplant, sagte Geschäftsführer Thorsten Hartwig. „Wir müssen dieses Jahr noch abwarten. Wir sind verunsichert, was geht und was nicht geht.“

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Der Inzidenzwert liegt bei 4,6. Die Zahl der positiven PCR-Tests bewegt sich in Mittelsachsen im mittleren einstelligen Bereich.

Kleinere Veranstaltungen kann sich Hartwig fürs WelWel aber wieder vorstellen. „Wir werden unsere Kulturtheke wieder aufleben lassen. Wir können dann schnell mal etwas im Biergarten organisieren. Die Leute sind entwöhnt und haben viel nachzuholen.“

Konjunktur hätten die geschlossenen Veranstaltungen. „Viele Feiern sind verschoben worden. Zu Weihnachten sind wir fast ausgebucht.“

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