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Döbeln

Aus Impfzentrum wird wieder Turnhalle

Die Halle an der Döbelner Burgstraße kann wieder von den Sportlern genutzt werden. Zu den ersten gehören die Tischtennisspieler.

Als Dank für die Hilfe bei der Pandemiebekämpfung erhielt der Vorstandsvorsitzende des Döbelner SV, Steffen Ludwig (links),vom Döbelner Oberbürgermeister Sven Liebhauser eine finanzielle Unterstützung für die Vereinsarbeit.
Als Dank für die Hilfe bei der Pandemiebekämpfung erhielt der Vorstandsvorsitzende des Döbelner SV, Steffen Ludwig (links),vom Döbelner Oberbürgermeister Sven Liebhauser eine finanzielle Unterstützung für die Vereinsarbeit. © Jörg Schreiber

Döbeln. Es war der Moment, auf den man beim Döbelner SV über ein halbes Jahr hinweg ungeduldig gewartet hat. Nach monatelangem Lockdown nahmen am vergangenen Wochenende junge Tischtennisspieler die Sporthalle Burgstraße wieder in ihren Besitz.

Die Qualifikationsturniere zur Rangliste eins in den verschiedenen Nachwuchsklassen waren die ersten Wettkämpfe im Jahr 2021 auf dem Hoheitsgebiet des Sächsischen Tischtennis Verbandes.

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„Für uns ist es eine große Erleichterung, dass es jetzt endlich wieder losgehen kann“, so Vorstandsvorsitzende beim Döbelner SV Steffen Ludwig. „Die Mannschaft um Hallenwart Reinhard Richter und Cheforganisator Jörg Dathe hat alles getan, damit diese Veranstaltung am Wochenende reibungslos über die Bühne gehen kann.“

Ein Hygienekonzept musste erstellt und Mitarbeiter geschult werden. Auch die Spieler hatten sich an einige neue Regeln außerhalb des sportlichen Reglements gewöhnen müssen.

Finanzielle Unterstützung von Döbelns Oberbürgermeister

Dass am vergangenen Wochenende in der Sporthalle Burgstraße überhaupt gespielt werden konnte, grenzte an ein kleines Wunder. Und das beschrieb Döbelns Oberbürgermeister Sven Liebhauser (CDU), der zur Wiedereröffnung gekommen war, mit den Worten: „Es ist schon überwältigend, wenn man bedenkt, dass am Donnerstag hier noch Einrichtungen und Zelte des temporären Impfzentrums standen und es heute wieder eine Sportstätte ist.“

In der Sporthalle an der Burgstraße hatte die Stadt Döbeln vorübergehend ein Impfzentrum eingerichtet.
In der Sporthalle an der Burgstraße hatte die Stadt Döbeln vorübergehend ein Impfzentrum eingerichtet. © Jens Hoyer

Zur Überraschung der Vereinsverantwortlichen hatte das Stadtoberhaupt nicht nur lobende Worte im Gepäck. Er überreichte dem Vorstandsvorsitzenden unmittelbar vor Turnierbeginn einen Scheck zur finanziellen Unterstützung der Vereinsarbeit. Zuvor hatte sich der Verein im Mai und Juni dieses Jahres über mehrere Wochen hinweg für die Stadt Döbeln mächtig ins Zeug gelegt.

Impfzentrum statt Sporthalle

Diese hatte im Rahmen der Pandemiebekämpfung die Idee, ein temporäres Impfzentrum auf die Beine zu stellen. Dazu benötigte sie passende Räumlichkeiten und war beim Döbelner SV fündig geworden. Infrastrukturell passte das gut zusammen. Ein großer Parkplatz vor der Tür, gute Sanitär- und Versorgungseinrichtungen in der Sporthalle.

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Auch die Abstands- und Hygienemaßnahmen konnten aufgrund der Größe problemlos eingehalten werden. „Wir haben die Stadt Döbeln nach Kräften bei der Impfaktion unterstützt. In diesem Zusammenhang kann ich mich nur noch einmal bei allen Helfern für diese außergewöhnliche Teamleistung bedanken“, hebt DSV-Chef Ludwig hervor. Insgesamt 1.214 Stunden investierte der Verein in das Impfzentrum.

Jetzt geht der Blick beim Döbelner SV aber nach vorn. In dieser Woche beginnt das Training. Die Einzelwettkämpfe in Vorbereitung auf die nächste Saison laufen noch bis zum Beginn der Sommerferien Ende Juli.

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