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Mehrere Coronafälle in Kita in Dresden

Eine Einrichtung in der Neustadt ist betroffen. Alle Gruppen wurden in Quarantäne geschickt.

Eine Kita in der Dresdner Neustadt ist betroffen.
Eine Kita in der Dresdner Neustadt ist betroffen. © Symbolfoto: dpa

Dresden. Die Infektionszahlen in Dresden sind aktuell niedrig und doch gibt es immer wieder Coronafälle in Schulen und Kitas. Nun ist eine Kita in der Neustadt betroffen.

Es gibt mehrere Fälle bei Kindern, Eltern und beim Personal des Kinderhauses "Regenbogen" am Alaunpark, schreibt Kita-Leiterin Ines Wiebicke in einem Brief an die Eltern, der der SZ vorliegt. Daher habe das Gesundheitsamt entschieden, dass alle Gruppen und nicht geimpfte Erzieher in Quarantäne müssten. In der Kita ist am Dienstag niemand zu erreichen.

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Das Gesundheitsamt will aus Datenschutzgründen nichts dazu sagen. Laut Website der Stadt sind in der Kita 29 Personen bis 21. Juli in Quarantäne.

In der vergangenen Wochen waren neun Dresdner Schulen von Coronafällen betroffen. Laut Gesundheitsamt gab es an der 8. Grundschule, der Förderschule "Am Leutewitzer Park", der Uni-Schule, der Robinson-Förderschule und der 46. Oberschule in der Südvorstadt, der Dinglinger-Förderschule und dem Bertolt-Brecht-Gymnasium in der Johannstadt, der 96. Grundschule in Seidnitz und der 120. Grundschule in Prohlis insgesamt zwölf bestätigte Infektionen.

"Davon sind elf Fälle auf die Delta-Variante zurückzuführen", sagte Frank Bauer, Leiter des Dresdner Gesundheitsamtes auf SZ-Anfrage in der vergangenen Woche. Bauer betonte, er könne zu den Fällen keine Details nennen. "Hintergrund ist, dass angesichts des erfreulicherweise geringer werdenden Fallgeschehens die Benennung der Delta-Variante, bezogen auf bestimmte Schulen, einer Offenbarung der Diagnose beziehungsweise der festgestellten Virusvariante bei einzelnen Personen gleichkommt." Aus diesem Grund könne er nur die Gesamtzahl mitteilen. Im Vergleich zur Corona-Lage im Winter sind das trotzdem wenige Infektions- und Quarantäne-Fälle. Damals durften zeitweise mehr als 2.000 Schüler, Lehrer, Kita-Kinder und Erzieher die städtischen Einrichtungen nicht besuchen.

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