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Dresdens OB Dirk Hilbert von Corona genesen

Dresdens Stadtoberhaupt hat die Quarantäne nach der Corona-Infektion beendet. Wann Dirk Hilbert wieder ins Rathaus will.

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. ©  Archiv/Ronald Bonss

Dresden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hatte sich mit dem Coronavirus infiziert und befand sich seit 1. Mai in Quarantäne. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurde die Infektion mittels eines Schnelltests festgestellt. Nun gilt er wieder als gesund.

Nach dem Ablauf der Quarantäne wurde Hilbert erneut getestet, um sicherzugehen, dass er wirklich genesen ist. Das ist laut Rathaussprecher Kai Schulz bereits erfolgt. Die Quarantäne endete bereits am Mittwoch.

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Da Donnerstag der Feiertag Christi Himmelfahrt war, nutze OB Hilbert diesen Tag, den Freitag und das Wochenende, um sich zu erholen. "Es ist geplant, dass Herr Hilbert am Montag wieder die Amtsgeschäfte führt", so Schulz.

Zwischendurch bekam Hilbert Besuch vom Ordnungsamt. Am Dienstagmorgen vergangener Woche haben Mitarbeiter des Ordnungsamtes geprüft, ob sich auch das Stadtoberhaupt an die verordnete Quarantäne hält. Die Regeln gelten natürlich für alle Dresdner. "Ich fand es gut, dass das Ordnungsamt da war und kontrolliert hat", so Hilbert.

Ende April gegen Corona geimpft

Er habe nur sehr leichte Symptome, ließ Hilbert bereits am Montag mitteilen. "Durch die Schnelltests, die wir innerhalb der Verwaltung nutzen, konnte die Infektion schnell erkannt werden." Der anschließende PCR-Test habe dann das Ergebnis bestätigt. Das Gesundheitsamt habe die notwendige Kontaktnachverfolgung durchgeführt.

Ende April hatte das Stadtoberhaupt seine erste Impfung gegen das Virus bekommen, so Schulz. Er zählt zur Prioritätsgruppe 3. Wo sich Hilbert infiziert hat, sei nicht bekannt. Wie viele Menschen mit in Quarantäne waren, wollte Schulz nicht kommentieren.

"Ich bin sehr froh, dass wir in den Beratungen der Stadtverwaltung, wie zum Beispiel dem Jugendhilfeausschuss, sehr umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen haben", sagte Hilbert, als seine Infektion bekannt wurde. "Abstand, Maske und große Räume ermöglichen es, dass nur wenige Personen wegen meiner Erkrankung als Kontaktpersonen in Quarantäne müssen." (SZ)

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