merken
PLUS Dynamo

Die Fans haben es jetzt selbst in der Hand

Die Rückkehr der Zuschauer in die Stadien ist überfällig, bleibt aber problematisch - wie die EM gezeigt hat. Ein Kommentar von Daniel Klein.

© Robert Michael

Dresden. Es ist eine erfreuliche Nachricht, die zugleich überfällig war: Bei Fußballspielen, großen Sportevents und Konzerten dürfen wieder Zuschauer in die Stadien und Hallen. Nicht nur einige hundert, sondern Tausende, sogar Zehntausende. Mit dem Publikum kehren endlich Stimmung und Atmosphäre zurück, ohne die Bundesliga und Bandauftritte zwar möglich, aber auch sinnfrei sind.

Es ist eine gute Nachricht für Vereine und Künstler sowie alle Berufsgruppen, die von Großveranstaltungen abhängig sind. Sie haben nun mehr Einnahmen, eine Perspektive und können planen.

Anzeige
Familienmodelle der Natur
Familienmodelle der Natur

Steppenzebras, Zebramangusten und Nandus ziehen ihren Nachwuchs ganz unterschiedlich auf.

Ob es eine positive Nachricht für die Gesellschaft ist, wird sich erst zeigen. Dies liegt auch in den Händen der örtlichen Gesundheitsämter, die den Hygienekonzepten zustimmen. Eine große Verantwortung. Die Bilder von der Fußball-EM, als sich in vollbesetzten Stadien bierselige Fans in den Armen lagen und lauthals grölten, lösen in Pandemiezeiten ein ungutes Gefühl aus. Die vielen Corona-Ansteckungen bei der EM bestätigen das.

Weiterführende Artikel

Dynamo korrigiert die Fan-Rückkehr

Dynamo korrigiert die Fan-Rückkehr

Zum Auftakt in die 2. Bundesliga am Samstag dürfen wieder Zuschauer ins Stadion. Doch statt der erhofften 16.000 werden wohl deutlich weniger kommen.

Nur ein Dynamo springt aus der Reihe

Nur ein Dynamo springt aus der Reihe

Beim Termin zum Mannschaftsfoto fällt einer mit stürmischer Frisur auf, ein anderer fehlt. Und Dynamos nächster Gegner hat den Termin ganz abgeschafft.

Wie sächsisch ist Dynamos Kader eigentlich noch?

Wie sächsisch ist Dynamos Kader eigentlich noch?

Nur fünf der 31 Profis kommen aus Sachsen - so wenig wie lange nicht. Dynamos zwei Vogtländer sprechen über Heimat und Identifikation.

Bei Dynamo dürfen 16.000 Fans ins Stadion

Bei Dynamo dürfen 16.000 Fans ins Stadion

Zum Saisonauftakt kann Dynamo Dresden das Rudolf-Harbig-Stadion zur Hälfte füllen - mindestens. Die Regierung knüpft die Erlaubnis für Events aber an Bedingungen.

Wenn sich nun die Tore in der 2. Bundesliga und später in der Bundesliga öffnen, darf es solche Bilder nicht geben. Nur: Wie will man das verhindern in einem Stehblock mit tausenden Anhängern? Und wie will man kontrollieren, ob wirklich nur Getestete, Genesene oder Geimpfte ins Stadion kommen? Personalisierte Tickets könnten eine Lösung sein. Die sollten alle ​Fans endlich akzeptieren. Das wäre eine weitere gute Nachricht.

Mehr zum Thema Dynamo