merken
Dresden

Dresden sucht Helfer in Pflegeheimen

Die Stadt sucht Ehrenamtliche, die sich als Einkaufshelfer und in Pflegeheimen während der Coronakrise engagieren wollen. So können Sie helfen.

Die Freiwilligen können in Pflegeheimen unter anderem bei der Alltagsbegleitung helfen.
Die Freiwilligen können in Pflegeheimen unter anderem bei der Alltagsbegleitung helfen. © Symbolbild: Christoph Schmidt/dpa

Dresden. Die Stadt Dresden sucht dringend ehrenamtliche Helfer in der Coronakrise. Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann und die Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Katrin Sachs rufen die Dresdner auf, sich jetzt freiwillig in Pflegeheimen und als Einkaufshelfer zu engagieren.

Auf der Ehrenamtsplattform www.ehrensache.jetzt/dresden erfahren Interessierte, wo und wie sich Interessierte engagieren können. Dort haben gemeinnützige Einrichtungen und Vereine der Stadt Inserate geschaltet, die aktuell ehrenamtliche Mitstreiter suchen. Die Einsatzstellen stehen unter "Ehrenamt finden" im Handlungsfeld "CORONA-Hilfe". Freiwillige können telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen.

Anzeige
Unschlagbare Schnäppchen bei NORMA
Unschlagbare Schnäppchen bei NORMA

Ab dem 25. Januar gibt es bei NORMA wieder zahlreiche Rabattaktionen. Hier finden Sie die besten Angebote und Aktionsprodukte aus dem aktuellen Prospekt.

Schutzausrüstung wird gestellt

Sie sollen zum Beispiel in Pflege- und Seniorenheimen in der Küche, bei der Essensausgabe und im Hauswirtschaftsbereich, bei der Alltagsbegleitung sowie im Pflegebereich und bei der Durchführung von Schnelltests unterstützen.

Einkaufshelfer, die Menschen in Quarantäne mit Lebensmitteln versorgen und Apothekengänge erledigen, werden ebenfalls gesucht. Die Art der Aufgabe, Rahmenbedingungen und Versicherungsfragen werden mit der Einsatzstelle besprochen, auch ob eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden kann. Für eine gründliche Einweisung in die Aufgaben, eine Betreuung der Ehrenamtlichen und die Einhaltung der Hygiene-Standards ist gesorgt. Eine Schutzausrüstung wird gestellt.

"Helfen Sie, Leben zu schützen!"

"Knapp 4.000 Dresdnerinnen und Dresdner sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert", sagt Sozialbürgermeisterin Kaufmann. Besonders betroffen seien Seniorinnen und Senioren in Pflegeheimen. "Wegen der strengen Hygienemaßnahmen arbeitet das ohnehin stark geforderte Personal in vielen Heimen am Limit seiner Kräfte. Ehrenamtliche Unterstützung kann helfen, das Personal in der Krisenzeit zu entlasten, und die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen. Helfen Sie, Leben zu schützen!"

Das Team ehrensache.jetzt der Bürgerstiftung Dresden ist telefonisch unter 0351 3158161 oder per E-Mail an [email protected] zu erreichen. Nachfragen zum Thema Pflege beantwortet das Sozialamt per E-Mail an [email protected].

Meistgelesen zum Coronavirus:

Weiterführende Artikel

"Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend"

"Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend"

Ute Meckbach und ihre Kolleginnen vermitteln in Dresden Corona-Helfer. Dabei erleben sie täglich Menschen, die sich selbstlos für andere einsetzen.

Tübingen: Ein Corona-Modell für Dresden?

Tübingen: Ein Corona-Modell für Dresden?

Die Universitätsstadt Tübingen schützt Risikogruppen mit speziellen Maßnahmen, weniger Ältere infizieren sich. Ginge das auch in Dresden?

Freiwillige haben zu tun - oder auch nicht

Freiwillige haben zu tun - oder auch nicht

Während das Ehrenamt in manchen Bereichen wegen Corona ruht, wird es anderswo dringend gebraucht. Die Zentrale des Landkreises vermittelt Interessenten.

Nachrichten und Hintergründe zum Coronavirus bekommen Sie von uns auch per E-Mail. Hier können Sie sich für unseren Newsletter zum Coronavirus anmelden.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter "Dresden kompakt" und erhalten Sie alle Nachrichten aus der Stadt jeden Abend direkt in Ihr Postfach.

Mehr Nachrichten aus Dresden lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Dresden