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Dresden verschärft die Corona-Kontrollen

Ab diesem Montag werden täglich bis zu zehn Teams die Einhaltung der Corona-Regeln in Dresden überprüfen. Wie viele Verstöße gab es bisher?

Von Sandro Rahrisch
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Das Ordnungsamt kontrolliert ab Montag verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln in Dresden.
Das Ordnungsamt kontrolliert ab Montag verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln in Dresden. © Ordnungsamt Dresden

Dresden. Quarantäne, Maskenpflicht, 2G: Vergangene Woche haben Ordnungsämter und Polizei in ganz Sachsen die Corona-Kontrollen verschärft. Dresden plant nun eine weitere Ausweitung der Patrouillen.

Bereits ab diesem Montag werden bis zu zehn Teams im Einsatz sein, um zu überprüfen, ob sich Infizierte und enge Kontaktpersonen an die Quarantänevorschriften halten, kündigt die Stadtverwaltung an. Weitere Schwerpunkte der stadtweiten Kontrollen seien sind Restaurants, Geschäfte und das Alkoholkonsumverbot, das seit vergangenem Donnerstag zeit- und gebietsweise gilt.

"Ferner wird ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht und die 3G-Regelung im öffentlichen Personennahverkehr gelegt", so die Verwaltung. Bei ihren Kontrollen in Bussen und Bahnen, Geschäften sowie bei den 2G-Kontrollen in Gaststätten werden die Mitarbeiter des Ordnungsamtes regelmäßig von der Polizei unterstützt.

Ohne Negativ-Test: 20 Verstöße in Bussen und Bahnen

Seit In-Kraft-Treten der verschärften Corona-Regeln in der zweiten Novemberwoche sind bei Kontrollen bisher 207 Verstöße angezeigt worden, so die Stadtverwaltung. 66 Anzeigen betrafen Verstöße in Bussen und Bahnen, wobei in 20 Fällen fehlende 3G-Nachweise geahndet wurden, und in den weiteren Fällen falsche oder falsch getragene Mund-Nasen-Bedeckungen.

Im Zusammenhang mit den Kontrollen gastronomischer Einrichtungen wurden 96 Verstöße angezeigt. "Hier waren ganz überwiegend die erforderlichen Hygienekonzepte sowie die Kontaktdatenerfassung mangelhaft oder fehlten vollständig. Bei den durchgeführten Nachkontrollen hatten schätzungsweise zwei Drittel der Betreiber die zuvor beanstandeten Mängel behoben." Bei den rund 1.000 Kontrollen der Quarantäne-Regeln, die seit dem 8. November durchgeführt wurden, sei eine sehr gute Regelbeachtung festzustellen. Hier seien keine Verstöße registriert worden.

Die aktuelle Corona-Notfall-Verordnung legt unter anderem fest, dass Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, nur noch von Geimpften und Genesenen betreten werden dürfen. Dasselbe gilt in Restaurants. Sollte die Inzidenz in Dresden über 1.000 steigen, käme eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte dazu. Mit den Maßnahmen soll die vierte Corona-Welle gebrochen werden.