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Dresden

Dresdner Bibliothek schließt vorübergehend

Wohl bis in den Januar bleibt die Bibliothek in Weixdorf geschlossen. Die Mitarbeiter werden wegen der vielen Coronafälle im Gesundheitsamt gebraucht.

Nutzer der Städtischen Bibliothek in Weixdorf müssen auf die Bibliotheken in Klotzsche und Langebrück ausweichen, können sich aber noch einmal mit Medien eindecken.
Nutzer der Städtischen Bibliothek in Weixdorf müssen auf die Bibliotheken in Klotzsche und Langebrück ausweichen, können sich aber noch einmal mit Medien eindecken. © Symbolbild: Karl-Ludwig Oberthür

Dresden. Genau eine Woche haben Nutzer der Bibliothek Weixdorf noch Zeit, sich dort Medien auszuleihen - dann wird die Filiale der Städtischen Bibliotheken vorübergehend geschlossen. Wie die Stadt am Freitag mitteilt, musste die Entscheidung getroffen werden, weil Personal in das Gesundheitsamt abgeordnet wurde.

Dort ist die Kontaktnachverfolgung von Corona-Infektionsfällen nicht mehr gesichert, wie das Amt vor wenigen Tagen einräumte. Deshalb werden 108 Mitarbeiter aus anderen Bereichen der Stadtverwaltung und externe Unterstützung eingesetzt - offenbar auch aus Bibliotheken. Auch Gespräche mit der Bundeswehr sollen bereits laufen.

"Die Städtischen Bibliotheken streben jedoch eine schnellstmögliche Wiedereröffnung der Bibliothek Weixdorf an", erklärt die Stadt. Ab 22. November bis voraussichtlich Januar bleibt die Bibliothek geschlossen. Nutzer können in dieser Zeit auf die umliegenden Bibliotheken in Klotzsche und Langebrück ausweichen. Die Filiale in Klotzsche ist Teil des Bibo-7/10-Netzes und bietet ihren Service an sieben Tagen in der Woche an. Eine Nutzung ist täglich bis 18 Uhr möglich. Die Bibliothek Langebrück ist Montag, Mittwoch und Freitag geöffnet.

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Wer sich nun schnell noch Medien in Weixdorf ausleihen will, muss keine Angst haben, wegen der Schließung Gebühren für eine zu späte Rückgabe zahlen zu müssen, wie die Stadt erklärt: "Entliehene Medien werden so lange automatisch verlängert, bis eine Rückgabe in der Bibliothek Weixdorf wieder möglich ist. Zusätzlich fallen im Zeitraum der Schließung keine Säumnisgebühren an."

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Die Stadt verweist außerdem auf ihr wachsendes Angebot im Onlinebereich, das mit dem Bibliotheksausweis kostenfrei nutzbar ist. "Über die Onleihe können unter anderem E-Books und Hörbücher entliehen oder über filmfriend Filme gestreamt werden. Aktuelle Artikel aus Tageszeitungen und Zeitschriften sind im Presseportal verfügbar." (SZ/dob)

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