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Corona-Inzidenz steigt in Dresden auf mehr als 200

Der Wert ist zuletzt stetig gestiegen. Wann er das letzte Mal so hoch war.

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In Dresden ist Corona wieder auf dem Vormarsch. Die Inzidenz hat einen Wert überschritten, wie ihn das RKI zuletzt im Januar gemeldet hat.
In Dresden ist Corona wieder auf dem Vormarsch. Die Inzidenz hat einen Wert überschritten, wie ihn das RKI zuletzt im Januar gemeldet hat. © Archiv/Rene Meinig

Dresden. Die Inzidenz ist in der Landeshauptstadt am Wochenende sprunghaft gestiegen. So hoch wie an diesem Sonntag war der Wert zuletzt Mitte Januar 2021. Jetzt hat sie den Wert von 200 wieder deutlich überschritten.

Am 13. Januar dieses Jahres stand die Inzidenz in Dresden bei 229, dann fiel sie auf 196,3 und hat seitdem nie wieder diesen Wert erreicht. Den letzten Höchstwert meldete das Robert Koch-Institut im April mit 155,2. Danach fiel er stetig, bevor er seit etwa Anfang August wieder nach oben ging.

Die 100er-Marke hat die Inzidenz in der Landeshauptstadt vom 17. zum 18. Oktober überschritten, an diesem Sonnabend sie knapp unter 200 - bei 190,4. Die Landesuntersuchungsanstalt Sachsen meldete an diesem Tag 254 nachgewiesene Neuinfektionen. Nun steht die Inzidenz in Dresden bei 212.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist das erste Kriterium, das entscheidet, wie umfangreich die Corona-Regeln ausfallen. Sie gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich innerhalb der vergangenen sieben Tage neu mit dem Virus infiziert haben. Da sie bereits am 11. September fünf Tage am Stück über der Marke von 35 lag, gelten in Dresden seitdem wieder Regelverschärfungen. So müssen sich ungeimpfte und ungenesene Menschen wieder testen lassen, wenn sie zum Beispiel ein Restaurant oder einen Friseursalon betreten wollen. Geimpfte und Genesene müssen Nachweise vorlegen (3G-Regel). (SZ/csp)