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Dresdner Polizei macht Corona-Kontrollen

Damit die Corona-Regeln eingehalten werden, ist die Polizei in Dresden und der Region permanent unterwegs. Es gab bisher viele Gespräche und einige Strafen.

Polizeibeamte kontrollieren verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln in Dresden und der Region.
Polizeibeamte kontrollieren verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln in Dresden und der Region. © Symbolfoto: SZ/Uwe Soeder

Dresden. Seit Anfang November sind die Beamten der Polizeidirektion Dresden verstärkt unterwegs, um die Einhaltung der Vorgaben des Landes zum Schutz vor dem Coronavirus zu kontrollieren.

Dabei stießen die Beamten auf viel Verständnis, aber auch auf Masken-Verweigerer. Es wurden mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Wovor Dresdens Polizeipräsident Jörg Kubiessa zudem warnt.

Gezielte Kontrollen in Dresden und zwei Landkreisen

Die Infizierten-Zahlen steigen und Dresden hat auch mehr Opfer zu beklagen, die mit dem Coronavirus gestorben sind. Deshalb kontrolliert die Polizei gezielt die Einhaltung der Regeln.  

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Die Beamten der Polizeidirektion Dresden tun dies im Rahmen des täglichen Streifendienstes, teilt Polizeisprecher Marko Laske mit. "Parallel dazu führte die Polizeidirektion Dresden mit Unterstützung der Sächsischen Bereitschaftspolizei gezielte Kontrollen sowohl in der Landeshauptstadt, als auch in den Landkreisen Meißen sowie Sächsische Schweiz-Osterzgebirge durch."

15 Ordnungswidrigkeitsverfahren seit Anfang November

Dabei haben die Beamten zunächst vor allem an die Vernunft der Bürger appelliert, wenn diese beispielsweise keine Schutzmasken trugen. "In Gänze haben die Beamten zwischenzeitlich mehrere tausend derartige Gespräche geführt", so Laske. 

In der Regel gab es eine mündliche Verwarnung. Zeigen sich die Passanten ohne Masken allerdings uneinsichtig, wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Seit Anfang November gab es davon insgesamt 15. Den Masken-Verweigerern droht ein Bußgeld.

Trickbetrüger haben sich auf die Corona eingestellt

"Ziel unserer Kontrollen war und ist es die Menschen zu sensibilisieren und den nach wie vor steigenden Infektionszahlen entgegenzuwirken", erklärt Dresdens Polizeipräsident Kubiessa. "Unsere Kontrollen haben gezeigt, dass sich das Gros der Bürger im täglichen Leben an die Regeln hält. Für deren Umsicht und Verständnis möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken."

Allerdings warnt Kubiessa auch vor einer Besonderheit der Coronakrise aus Polizeisicht. Trickbetrüger haben sich demnach auf die Corona-Situation eingestellt. Die Polizei warnt vor allem vor der Masche, dass Täter gezielt Senioren anrufen und behaupten, dass einer ihrer Verwandten an Corona erkrankt sei. Für das Medikament müssten sie nun 30.000 Euro zahlen. Bisher sei zwar kein Fall bekannt, in dem die Masche geklappt habe, aber die Polizei sei alarmiert und die Kripo ermittelt in den Fällen wegen Betruges.

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