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Wirtschaft

Edeka hält Auflagen für übertrieben

Deutschlands größter Lebensmittelhändler fürchtet, mit den neuen Beschränkungen die Weihnachts-Nachfrage nicht stemmen zu können.

05.09.2019 , Foto: Dietmar Thomas , Edeka Berbersdorf , zum Thema " Edekalager soll erweitert werden "
05.09.2019 , Foto: Dietmar Thomas , Edeka Berbersdorf , zum Thema " Edekalager soll erweitert werden " © Dietmar Thomas

Hamburg. Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka hat scharfe Kritik an der Verschärfung der Corona-Auflagen für den Einzelhandel geübt. "Wir halten die Begrenzung der Kundenzahl ab 800 Quadratmetern Verkaufsfläche für kontraproduktiv und nicht nachvollziehbar", sage Edeka-Chef Markus Mosa am Donnerstag. Die hohe Nachfrage gerade im Weihnachtsgeschäft lasse sich so nicht bedienen.

Der Hinweis der Politik, dass die Verbraucher ihre Einkäufe auf die Wochentage verteilen sollten, sei auch nicht hilfreich, denn das täten die Kunden bereits seit dem ersten Lockdown, meinte Mosa. "Auch bei einer weiteren Verteilung der Kundenströme könnten wir die hohe Nachfrage gerade im Weihnachtsgeschäft nicht bedienen."

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Fast alle Supermärkte sind betroffen

Zudem verzerre der Beschluss den Wettbewerb, klagte der Edeka-Chef. Supermärkte mit Bedientheken und einer dadurch höheren Verweildauer der Kunden seien extrem benachteiligt im Vergleich zu Konkurrenten, die nur auf Selbstbedienung setzten. «Das wird einen weiteren Schub geben in Richtung SB-Formate mit ausschließlich preisorientierten Angeboten», prognostizierte der Händler.

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