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Sachsen

Entspanntere Lage an der Grenze

Nach dem Chaos an der tschechischen Grenze gibt es zwar immer noch Behinderungen, doch weit weniger als noch am Montag.

Lastkraftwagen fahren nach der Kontrolle durch die Bundespolizei in Richtung Dresden.
Lastkraftwagen fahren nach der Kontrolle durch die Bundespolizei in Richtung Dresden. © dpa/Daniel Schäfer

Prag. Wegen der Kontrollen und Einreiseverbote kommt es an der tschechisch-deutschen Grenze teilweise noch zu Verkehrsbehinderungen. Im Vergleich zum Vortag entspannte sich die Lage am Dienstag deutlich.

Vor dem Übergang Rozvadov-Waidhaus auf der Autobahn E50 Prag-Nürnberg bildete sich auf tschechischer Seite auf einer Spur ein mehr als sieben Kilometer langer Lkw-Rückstau, wie aus den Angaben der Autobahnverwaltung und des Verkehrsfunks hervorging.

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Die Polizei des Nachbarlandes rief Lkw-Fahrer und Pendler eindringlich auf, sich nicht erst an der Grenze auf das Coronavirus testen zu lassen. Sie sollten zudem ausreichend Getränke und Essen mitführen und vorher volltanken.

Keine Probleme gab es vor dem Grenzübergang Schirnding. Entspannt war die Situation auch auf der Autobahn E55 Prag-Dresden, wo es am Vortag einen mehr als 25 Kilometer langen Rückstau gegeben hatte. Dafür standen Lastwagen-Kolonnen auf der Staatsstraße 7, die von Chomutov durch das Erzgebirge nach Sachsen führt.

Aus Angst vor der britischen Corona-Variante hatte die Bundesregierung Tschechien zum Virusvariantengebiet erklärt und vorübergehend stationäre Grenzkontrollen eingeführt. Seit Sonntag dürfen aus dem Nachbarland nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen.

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Ausnahmen gibt es unter anderem für Gesundheitspersonal, Pendler systemrelevanter Berufe und Lastwagenfahrer. Sie müssen sich digital anmelden und an der Grenze einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. (dpa)

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