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Fast alle Pflegeheim-Bewohner in Sachsen geimpft

95 Prozent der Senioren haben mindestens die erste Impfdosis erhalten. Gesundheitsministerin Köpping will mit neuem Konzept das Impfen beschleunigen.

Die Corona-Schutzimpfungen der Pflegeheim-Bewohner in Sachsen ist beinahe abgeschlossen. 95 Prozent der Senioren, die in stationären Pflegeeinrichtungen leben, haben mindestens die erste Impfdosis erhalten.
Die Corona-Schutzimpfungen der Pflegeheim-Bewohner in Sachsen ist beinahe abgeschlossen. 95 Prozent der Senioren, die in stationären Pflegeeinrichtungen leben, haben mindestens die erste Impfdosis erhalten. © dpa

Dresden. Die Corona-Schutzimpfungen der Pflegeheim-Bewohner in Sachsen ist beinahe abgeschlossen. 95 Prozent der Senioren, die in vollstationären Pflegeeinrichtungen leben, haben mindestens die erste Impfdosis erhalten, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Montag der SZ.

Nur Heime, in denen aufgrund von Quarantäne und hohen Infektionszahlen keine Besuche von mobilen Teams möglich waren, müssten jetzt noch versorgt werden. Die Impfbereitschaft der alten Menschen sei mit 80 bis 90 Prozent sehr hoch.

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Enttäuschend sei dagegen die fehlende Impfbereitschaft der Mitarbeiter in den Altenheimen. Nur relativ wenige der Pflegerinnen und Pfleger hätten sich immunisieren lassen, sagte Köpping.

Köpping will Impfen beschleunigen

Nach ihren Worten ist die Zahl der täglichen Impfungen in Sachsen auf bis zu 9.000 gestiegen. Angesichts der zunehmenden Liefermengen des Impfstoffs des Herstellers Astrazeneca will Köpping in Kürze auch Erzieher sowie Beschäftigte an Grund- und Förderschulen impfen lassen. „Ich halte die Öffnung der Priorisierung für wichtig.“

Der Bund und die übrigen Länder beschlossen am Montagabend, diese in die Priorisierungsgruppe 2 hochzustufen.

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Mit einem neuen Konzept will Köpping das Impfen beschleunigen. Dazu gehört unter anderem die Versorgung der Über80-Jährigen in kleinen Gemeinden mit bis zu zehn Impfbussen sowie die Einbeziehung von zunächst landesweit 30 Hausärzten im Rahmen eines Pilotprojektes. Wenn die Hersteller demnächst mehr Impfdosen liefern, sollen die Impfzentren zudem bis 22 Uhr geöffnet werden.

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