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Forststeig Elbsandstein ist eröffnet

Auf dem 110 Kilometer langen Trekkingpfad in der Sächsischen Schweiz darf wieder gewandert werden. Wegen Corona sind aber nur Tagestouren erlaubt.

Es darf gewandert werden: Die Saison am Forststeig Elbsandstein ist eröffnet.
Es darf gewandert werden: Die Saison am Forststeig Elbsandstein ist eröffnet. © Norbert Millauer

Der Forststeig Elbsandstein ist seit dem Wochenende für Wanderer wieder freigegeben. Pünktlich zum Beginn der Osterferien wurde die rund 110 Kilometer lange Trekkingroute in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz begehbar gemacht. Dafür haben Mitarbeiter des Forstbezirkes Neustadt gesorgt, die den Forststeig betreuen. Sie haben entlang der Strecke alle mobilen Markierungspfeile aufgestellt, die den Wanderern den Weg weisen.

Umleitung an der tschechischen Grenze

Wer auf dem Forststeig unterwegs ist, wird derzeit an drei Stellen umgeleitet. Das betrifft den Rotstein bei Cunnersdorf und den Mittelhangweg bei Krippen. Hier gibt es starke Matschstellen, an denen sich Wanderer nasse Füße holen würden. Diese Bereiche werden per Umleitung gemieden, teilt Kerstin Rödiger vom Forstbezirk Neustadt mit.

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Eine weitere Umleitung ist nahe Rosenthal ausgeschildert. Hier wechselt der Forststeig normalerweise auf die tschechische Seite - in die Böhmische Schweiz. Wegen der Corona-Situation ist die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien jedoch weiterhin geschlossen. Das hat Auswirkungen auf den Forststeig. Dieser wird auf deutscher Seite gekappt und umverlegt. Die Umleitung führt nach dem Taubenteich entlang des alten Grenzpfades zum Fuchsteich, dort ein kleines Stück weg von der Grenze und dann weiter an dieser entlang, bis die normale Forststeigroute von Tisa kommend auf die deutsch-tschechische Grenze trifft.

Wandern ja, übernachten nein

Wegen der Corona-Pandemie müssen Wanderer weitere Einschränkungen in Kauf nehmen. Der Forstteig ist vorerst nur für Tageswanderungen geöffnet. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, bleiben die Waldübernachtungsstellen geschlossen. Das gilt für alle fünf Trekkinghütten und sechs Biwakplätze entlang der Strecke.

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