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Forststeig: Testpflicht bei Übernachtung in Tschechien

Der Trekkingpfad führt von der Sächsischen auch in die Böhmische Schweiz. Wer dort länger bleiben will, für den gelten strenge Corona-Regeln.

© Archivfoto: Marko Förster

Wanderer, die auf dem Forststeig Elbsandstein unterwegs sind, müssen sich seit dem 1. August auf verschärfte Regeln einstellen. Das gilt für Mehrtageswanderer, die in Tschechien übernachten wollen und damit länger als 24 Stunden im Nachbarland bleiben.

Ausnahme gilt für kleinen Grenzverkehr

Diese gelten als Reiserückkehrer und müssen bei der Einreise nach Deutschland einen aktuellen, negativen Coronatest bei sich haben oder den Nachweis von einer vollständigen Impfung oder einer Genesung von der Krankheit. Ausgenommen davon sind Wanderer, die die tschechische Etappe des Forststeiges an weniger als einem Tag absolvieren. Für sie gilt die Nachweispflicht nicht. Dieser kurze Aufenthalt ist gleichzustellen mit dem kleinen Grenzverkehr, zu dem Tanken und Einkaufen gehört. Dieser ist weiterhin im Nachbarland möglich.

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Nicht nur Deutschland hat die Reiseregeln verschärft. Auch in Tschechien selbst gelten neue Regeln. Grenzgänger, die dort übernachten wollen, müssen vor der Einreise eine Online-Anmeldung sowie einen negativer PCR- oder Antigen-Test oder alternativ einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Wegen der Corona-Pandemie war der Grenzübertritt am Forststeig über Monate verboten. Die Umleitung auf deutscher Seite wurde Mitte Juni aufgehoben. Der reguläre Weg südlich von Rosenthal in Richtung Schneeberg ist damit wieder begehbar.

Eine kleine Einschränkung gibt es lediglich im Krippengrund. Bei den teils heftigen Unwettern, die Mitte Juli über die Sächsische Schweiz zogen und für Überschwemmungen sorgten, wurde ein Bohlenweg weggespült, teilt Kerstin Rödiger vom Sachsenforst mit. Damit Wanderer an der Stelle keine nassen Schuhe bekommen, hat sie einen Tipp: Schuhe aus und barfuß weiter.

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