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Fünf weitere Corona-Fälle im Landkreis

Der Inzidenzwert ist trotzdem gesunken. Außerdem: Krankschreibung ist seit Montag wieder per Telefon möglich, jeder zehnte Verbraucher will wieder hamstern.

Noch im März waren die Regale leer, wie hier in einem Supermarkt in Baden-Württemberg. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov will jeder zehnte Verbraucher in den kommenden Wochen wieder hamstern.
Noch im März waren die Regale leer, wie hier in einem Supermarkt in Baden-Württemberg. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov will jeder zehnte Verbraucher in den kommenden Wochen wieder hamstern. © Archivfoto: Tom Weller/dpa

Meißen. Waren es am Wochenende 23 Neuinfizierte, sind es am Montag nur noch fünf. Damit gibt es im Landkreis Meißen insgesamt 471 Personen, die positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet wurden. 171 aller bislang positiv getesteten Personen befinden sich derzeit in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem gilt für 326 Kontaktpersonen von positiven Fällen behördlich angeordnete Quarantäne, laut einer Mitteilung des Landratsamts Meißen.

Damit liegt der Inzidenzwert für den Landkreis Meißen am Montag bei 36,1. Er ist damit im Vergleich zu den Vortragen gesunken. Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 17 Personen stationär aufgenommen, vier von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. 23 Personen sind insgesamt verstorben.

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Der Anstieg geht weiter, aber langsamer als am Wochenende: nur fünf Neuinfektionen statt 23.
Der Anstieg geht weiter, aber langsamer als am Wochenende: nur fünf Neuinfektionen statt 23. © Gesundheitsamt Meißen
Der Inzidenzwert ist wieder gefallen, befindet sich aber immer noch oberhalb der gelben Linie.
Der Inzidenzwert ist wieder gefallen, befindet sich aber immer noch oberhalb der gelben Linie. © Gesundheitsamt Meißen
Radebeul hat die meisten positiv getesteten Personen im Landkreis, dicht gefolgt von Coswig.
Radebeul hat die meisten positiv getesteten Personen im Landkreis, dicht gefolgt von Coswig. © Gesundheitsamt Meißen
Während die Kurve des Freistaates weiter ansteigt, begradigt sich die für den Landkreis ein wenig.
Während die Kurve des Freistaates weiter ansteigt, begradigt sich die für den Landkreis ein wenig. © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen

Da sich die Corona-Lage erneut verschärft, können Patienten mit Erkältungsbeschwerden sich seit Montag wieder bundesweit telefonisch krankschreiben lassen. Die Sonderregelung gilt vorerst bis zum Jahresende. Patienten mit Atemwegserkrankungen müssen somit nicht in eine Praxis gehen, um sich eine Krankschreibung zu besorgen. Eine solche gibt es für sieben Tage. Die Ärzte müssen die Patienten telefonisch nach ihrem Zustand befragen. Die Krankschreibung kann einmalig verlängert werden. Bundesweit waren telefonische Krankschreibungen bereits in der Anfangsphase der Pandemie möglich. Das Instrument habe laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung die Praxen bereits im März und April erheblich entlastet.

Geht das Hamstern zudem wieder los? Rund jeder zehnte Verbraucher in Deutschland will sich in den kommenden Wochen verstärkt mit Toilettenpapier, Nudeln und anderen Waren des täglichen Gebrauchs eindecken. Das ergab eine repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter knapp 6.000 Menschen Mitte Oktober. Demnach antworteten neun Prozent der Teilnehmer auf die entsprechende Frage mit "ja" oder "eher ja". Fast zwei Drittel (64 Prozent) schlossen derartige Hamsterkäufe dagegen ausdrücklich aus.

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