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Wohin mit all den Weihnachtsgänsen?

Ladenhüter oder Verkaufsschlager - der Weihnachtsbraten 2020 steht auf der Kippe. Davon profitieren können Produzenten, die die Krise meistern.

Von Franziska Springer
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Gertraud und Dietrich aus Grimma verzichten gerne aufs Selberbraten und holen ihre Gans lieber bei der Gänsefarm Eskildsen in Wermsdorf ab. Die "Gans to go" ist dort im Corona-Jahr ein echter Verkaufsschlager.
Gertraud und Dietrich aus Grimma verzichten gerne aufs Selberbraten und holen ihre Gans lieber bei der Gänsefarm Eskildsen in Wermsdorf ab. Die "Gans to go" ist dort im Corona-Jahr ein echter Verkaufsschlager. © Anja Jungnickel

Wermsdorf/Königswartha. Bei der Frage, ob Lorenz Eskildsen seine Weihnachtsgänse im Corona-Jahr nicht los wird, fängt er an zu lachen: "Wenn Sie mal lange Menschenschlangen sehen wollen, dann kommen Sie nach Wermsdorf", antwortet er. Das klingt nach Erfolg, dabei war es ein harter Lern- und Anpassungsprozess. Eskildsen, Geschäftsführer der größten sächsischen Gänsefarm, hatte sich auf die Fahnen geschrieben, in der Vorweihnachtszeit Pionier zu sein - in Sachen Gastronomie, Verkauf und Corona: "Wir hatten den Anspruch an uns, dass unsere Kunden sagen: Mensch, mit diesem Hygienekonzept haben die sich wirklich gut auf dieses Event Gänsemarkt vorbereitet." Das Credo stammt aus der Zeit vor den Einschränkungen im Herbst.

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