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Leben und Stil

Genehmigter Urlaub geht nicht aufzusparen

In Corona-Zeiten durcharbeiten, schon verplante Urlaubstage ansammeln und im neuen Jahr einsetzen: Ein solcher Plan geht in der Regel nicht auf. Warum?

ILLUSTRATION - Zum Themendienst-Bericht vom 17. November 2020: Stempel drauf: Ist ein Urlaub einmal genehmigt, können Arbeitnehmer diese Tage nur nach Absprache wieder zurückgeben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-The
ILLUSTRATION - Zum Themendienst-Bericht vom 17. November 2020: Stempel drauf: Ist ein Urlaub einmal genehmigt, können Arbeitnehmer diese Tage nur nach Absprache wieder zurückgeben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-The © dpa-tmn

Schleswig. Ist Urlaub einmal genehmigt worden, können Arbeitnehmer die verplanten Tage nicht einfach wieder zurückgeben. Dafür ist immer ein Absprache mit dem Arbeitgeber nötig. Darauf weist die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer hin.

Wer also wegen der Corona-Pandemie bis zum Jahresende am liebsten auf freie Tage verzichten würde, um diese dann im Jahr 2021 womöglich wieder für eine Reise einsetzen zu können, hat schlechte Karten.

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Das Bundesurlaubsgesetz besagt, dass der Urlaubsanspruch grundsätzlich am Jahresende oder allerspätestens am 31. März des Folgejahres verfällt. Der Arbeitgeber muss Arbeitnehmer aber jeweils darauf hinweisen, wenn Urlaubstagen zu verfallen drohen.

Selbst Urlaub, der zum Beispiel aus dringenden betrieblichen Gründen gar nicht erst beantragt werden konnte, muss bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden, erklärt die Rechtsanwaltskammer. Zu solchen dringenden betrieblichen Gründen könnte etwa zählen, dass ungewöhnlich hohe Fehlzeiten im Unternehmen vorliegen. Bei Krankheit kann sich der Übertragungszeitraum auf 15 Monate verlängern. (dpa)

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