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Corona: Neue Impf-Aktionen in Görlitz

Nach dem Tippelmarkt gibt es auch an diesem Wochenende Gelegenheit, sich impfen zu lassen. Zumal an originellem Ort.

Im Görlitzer Tierpark kann man Riesenkängurus bewundern - und sich diesen Sonnabend auch gegen Corona impfen lassen.
Im Görlitzer Tierpark kann man Riesenkängurus bewundern - und sich diesen Sonnabend auch gegen Corona impfen lassen. © Tierpark

Am Sonnabend wird es im Görlitzer Tierpark eine mobile Impfstation geben. Impfbereite können sich zwischen 10 und 14 Uhr in der Tierparkvilla mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer oder dem Einmalimpfstoff von Johnson & Johnson impfen lassen. Das Angebot ist nicht an einen Besuch des Tierparks gebunden. Auch der zweite Impftermin ist gesichert. Er soll dann am 14. und 15. August in der Emil-von-Schenckendorff-Halle auf der Hugo-Keller-Straße stattfinden.

Bereits am vergangenen Wochenende gab es eine solche Aktion, auf dem Tippelmarkt nutzen etwa 230 Besucher die Chance zur spontanen Impfung.

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Der Görlitzer Zoo unterstützt damit wie auch weitere sächsische Zoos die Corona-Impfkampagne. Die zoologischen Gärten und Tierparks zählen zu den am stärksten betroffenen Einrichtungen in der Corona-Pandemie und könnten weitere mehrmonatige Schließungen wirtschaftlich kaum noch verkraften. Allein der Tierpark Görlitz hat mehr als 650.000 Euro Verlust durch die Pandemie zu verzeichnen. Nur durch großzügige Spenden und durch staatliche Unterstützung war ein Überleben möglich.

Ein weiteres mobiles Impfteam wird am Sonnabend und Sonntag zwischen 9 und 13 Uhr auf dem Marienplatz den Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer impfen, teilt das Görlitzer Rathaus mit.

Aktuell verzeichnet der Landkreis zwar erneut keine neue Infektion mit dem Coronavirus. Die Inzidenz liegt mit 1,2 sehr tief. Jedoch liegen nun wieder vier Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung in einer der Kliniken im Landkreis, Ende vergangener Woche war es nur einer.

Zudem, so teilt der Landkreis Görlitz mit, wurde bei einer Coronainfektion nun auch nachgewiesen, dass es sich um die hochansteckende Delta-Variante handelt. Es ist erst der zweite registrierte Fall, seit die Infektionsfälle auch auf das Delta-Virus untersucht werden. Die Delta-Variante trat zuerst in Indien auf und löste dort eine Corona-Welle aus. Bislang ist eine rasante Ausbreitung im Landkreis Görlitz nicht zu verzeichnen, auch liegt das Infektionsgeschehen auf so niedrigem Niveau, dass alle möglichen Lockerungen der Corona-Auflagen in Sachsen im Landkreis Görlitz weiterhin gelten.

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