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Vier Corona-Tote und 343 Neuinfektionen

Die Zahlen steigen im Landkreis Görlitz nun rasant. Auf den Intensivstationen liegen auch jüngere Patienten.

Von Daniela Pfeiffer
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Die Zahl der Coronapatienten, die ins Krankenhaus müssen, steigt immer weiter.
Die Zahl der Coronapatienten, die ins Krankenhaus müssen, steigt immer weiter. © dpa-Zentralbild

Die Zahlen der vergangenen Woche verhießen schon nichts Gutes für die erste Woche nach den Ferien. Und so kommt es nun auch. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 343 neue Coronainfizierte, darunter auch wieder deutlich mehr Kinder als in den vergangenen Tagen - nämlich 46. In der ersten Schulwoche werden die Schüler dreimal getestet.

Die 7-Tage-Inzidenz geht indes seltsame Wege. Beim Landkreis steigt sie folgerichtig auf 439, beim Robert-Koch-Institut (RKI) macht sich erneut die verzögerte Datenübermittlung bemerkbar, denn hier sinkt die Inzidenz auf unter 300 und liegt bei 294. Stark gestiegen ist auch die Zahl positiv PCR-getesteter Personen, die nun in Quarantäne sind: um 269 auf jetzt 1.505.

Auch liegen wieder mehr Coronakranke in den Kliniken. Gegenüber Montag kamen sieben hinzu, nun sind es 91, die stationär behandelt werden müssen, neun davon liegen auf der Intensivstation. Die Altersspanne der Intensivpatienten liegt zwischen 41 und 90 Jahren.

Zudem meldete der Landkreis am Mittwoch vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona - Nachmeldungen für den Zeitraum vom 24. bis 27. Oktober. Es handelt sich um zwei Frauen im Alter von 89 und 90 Jahren sowie zwei Männer im Alter vom 70 und 72 Jahren.