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Görlitz: Maskenpflicht gilt voraussichtlich ab 26. August

Die Inzidenz im Kreis Görlitz bleibt weiterhin sehr niedrig. Aber Sachsen ändert die Regeln für den Freistaat.

Symbolfoto.
Symbolfoto. © Robert Michael/dpa-Zentralbild

Während bundesweit die Corona-Infektionen zunehmen, in Flensburg, Berlin-Neukölln, Wuppertal oder Bonn die 7-Tage-Inzidenz bereits wieder über 100 liegt, ist die Lage im Kreis Görlitz entspannt.

So verzeichnete der Kreis zwar am Dienstag zwei Neuinfektionen, an diesem Mittwoch aber keine weiteren. Da zugleich Neuinfektionen von vor einer Woche aus der Berechnung des Inzidenzwertes herausfielen, sank die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Görlitz auf 5,5. Selten genug in dieser Pandemie: Kreis und RKI beziffern an diesem Mittwoch die Inzidenz exakt gleich hoch.

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Görlitz hat niedrigste Inzidenz in Sachsen

Der Kreis Görlitz hatte am Mittwoch damit die niedrigste Inzidenz im Freistaat. Deutschlandweit bedeutet das Platz zwölf unter allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Nur noch die Stadt Weimar verzeichnete am Mittwoch eine Inzidenz von 0.

Mit dieser niedrigen Inzidenz gilt auch weiterhin im Kreis Görlitz, dass in Geschäften keine Maske getragen werden muss - wenn ausreichend Abstand eingehalten werden kann. Das dürfte auch bis 25. August so bleiben. Denn es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Görlitz über 10 steigt und fünf Tage lang auch über dieser Marke verharrt. Erst dann würde nach der jetzigen Sachsen-Verordnung die Maskenpflicht wieder gelten.

Ab 26. August dürfte aber eine Maskenpflicht in Geschäften sachsenweit wieder eingeführt werden. Mit der neuen Corona-Verordnung, die ab diesem Tag gelten wird, streicht Sachsen die Festlegung, dass die Maskenpflicht bei einer Inzidenz unter 10 ausgesetzt wird. Auf das Tragen von Masken im öffentlichen Bereich hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundeskanzlerin auf ihrer Beratung am 10. August verständigt.

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