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Görlitzer Landrat: Sachsen soll Schulöffnung verschieben

Bernd Lange kämpft mit steigenden Inzidenzen an der Neiße. Der Grund dafür: die Schulen. Jetzt wendet er sich an die sächsische Landesregierung.

Symbolfoto
Symbolfoto © Dietmar Thomas

Sachsen soll die weitere Schulöffnung ab Montag absagen und die Rückkehr der Klassen auf die Zeit nach den Osterferien verschieben. Das fordert der Görlitzer Landrat Bernd Lange in einem Schreiben ans Kultus- und Sozialministerium in Dresden.

Lange berichtete über seinen Brief am Rande der Sitzung des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien am Donnerstag in Bautzen. Lange reagiert damit auf die Ankündigung der Ministerien, dass für die geplante Pflichttestung für alle Schüler ab der Klasse fünf ab Montag noch nicht genügend Selbsttests zur Verfügung stehen und deswegen nur freiwillige Tests ab Klasse sieben angeboten werden. Bei ähnlichen freiwilligen Tests in Schulen hatten sich nur wenige Schüler im Landkreis Görlitz beteiligt, maximal 20 Prozent waren es Ende Januar und im Februar.

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Vor allem aber geht Lange auf Distanz zur kompletten Schulöffnung - wenn auch in Wechselunterricht - ab Montag, weil die steigenden Inzidenzen im Landkreis Görlitz eindeutig auf Neuinfektionen in Schulen zurückzuführen seien. Tatsächlich ist auffällig, dass seit Tagen immer um die zehn bis zwölf Kinder unter den neuen Corona-Fällen sind, vor den Schulöffnungen lag die Zahl der täglich infizierten Kinder meist bei zwei oder drei. Allerdings gab es auch in Gablenz einen Corona-Ausbruch in einer Kita unter Beteiligung des hochansteckenden britischen Virus-Typs.

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