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Grünlichtenberg: Klasse in Quarantäne

Wegen eines Corona-Falls besteht ein Betretungsverbot für eine 3. Klasse der Grundschüler in dem Kriebsteiner Ortsteil.

Ein Drittklässler der Grundschule Grünlichtenberg hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Deshalb ist die gesamte Klasse in Quarantäne.
Ein Drittklässler der Grundschule Grünlichtenberg hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Deshalb ist die gesamte Klasse in Quarantäne. © Dietmar Thomas

Kriebstein. Die Corona-Pandemie hat auch die Gemeinde Kriebstein erreicht. Bürgermeisterin Maria Euchler (FW) informierte die Gemeinderäte am Montag über mehrere Vorfälle und die damit verbundene Einschränkungen.

Dazu gehört ein Betretungsverbot für die Schüler der 3. Klasse der Grundschule Grünlichtenberg, das am Montag verhängt worden ist. „Ein Kind dieser Klasse ist am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden“, so Euchler.

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Weil es noch bis zum Mittwoch die Grundschule und den Hort besucht habe, sei die Entscheidung getroffen worden, die Klasse vom Präsenzunterricht freizustellen. Das Betretungsverbot gelte für zehn Tage, so Euchler. In den nächsten Tagen würden die Quarantänebescheide durch das Gesundheitsamt verschickt.

Öffnungszeiten in Kitas eingeschränkt

Weil sich der Inzidenzwert des Landkreise weit über dem Grenzwert von 200 befinde, würden ab sofort die Gruppen in den Kindereinrichtungen wieder strikt getrennt. Das habe allerdings zur Folge, dass die Öffnungszeiten der Einrichtungen minimal verkürzt werden müssen. So hat die Kita in Kriebethal nur noch von 6 bis 16 Uhr und die Kita Grünlichtenberg von 6.30 bis 16 Uhr geöffnet. Im Hort der Grundschule kann von 6.30 bis 7.30 Uhr nur eine Beaufsichtigung der Kinder angeboten werden. Bis 16 Uhr erfolge die Betreuung in den einzelnen Gruppen.

Auch Mitarbeiter des Bauhofs betroffen

Wie die Bürgermeisterin informiert, habe es bereits in der ersten Novemberwoche Coronafälle in der Gemeinde gegeben. „Wir reagierten eigenmächtig und schickten zwei Erzieherinnen und einen Mitarbeiter des Bauhofs vorsorglich in Quarantäne“, so Maria Euchler. Tests am Sonntag, dem 8. November, hätten ergeben, dass sich ein weiterer Mitarbeiter der Verwaltung sowie andere Kriebsteiner mit dem Virus angesteckt hatten. Deshalb habe in der darauffolgenden zweiten Novemberwoche die Verwaltung sowie der Bauhof im Notbetrieb arbeiten müssen.

Viel Arbeit, die in den Verantwortungsbereich des Bauhofs falle, sei in dieser Zeit bedauerlicherweise liegengeblieben. Deshalb bat die Bürgermeisterin die Einwohner dafür um Verständnis.

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