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Hier entsteht das Dresdner Corona-Impfzentrum

Der Standort für das Corona-Impfzentrum in Dresden steht fest. Nächste Woche soll der Aufbau beginnen.

Das Gelände für das Dresdner Impfzentrum ist im Frühjahr bereits für Corona-Tests genutzt worden.
Das Gelände für das Dresdner Impfzentrum ist im Frühjahr bereits für Corona-Tests genutzt worden. © Christian Juppe

Dresden. Mitte Dezember soll auch das Dresdner Impfzentrum fertig sein. Bisher hielten sich das Sozialministerium und das Deutsche Rot Kreuz (DRK) bedeckt, wo die Dresdner gegen das Coronavirus geimpft werden sollen. Nun steht der Standort fest.

Es handelt sich um die Messehalle 4 im Ostragehege. Das sagte Messe-Chef Ulrich Finger am Donnerstag der SZ. Die Verträge seien fertig. Sobald alle Seiten unterschrieben hätten, könnte der Aufbau beginnen. Finger rechnet damit, dass dies noch in dieser Woche der Fall sei.

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DRk-Sprecher Kai Kranich wollte den Standort am Mittwoch nicht bestätigen, da das entsprechende Sicherheitskonzept bisher nicht fertig sei. Das DRK ist in Sachsen mit dem Aufbau und Betrieb der Zentren betraut worden. Jedes Impfzentrum erhält ein solches Konzept. Das hatte in dieser Woche bereits DRK-Chef Rüdiger Unger mitgeteilt. Die Pläne würden mit der Polizei abgestimmt. "Für die Rund-um-die-Uhr-Bewachung und die Betreuung der Parkplätze werden private Sicherheitsfirmen eingesetzt", so Unger im Gespräch mit der SZ.

Die Messe Dresden GmbH, eine städtische Tochter, kann derzeit ohnehin keine Messen und Konzerte veranstalten. Ulrich Finger rechnet damit, dass dies in den nächsten drei, vier Monaten des neuen Jahres wohl so bleiben werde. Von daher sehe er keine Probleme, das Impfzentrum zu beherbergen. Sollte mehr Platz gebraucht werden, zum Beispiel wenn die zweiten Impfungen verabreicht werden müssen, könne man auch mehr Platz anbieten.

Wann die Impfungen beginnen werden, ist noch unklar. Noch ist in der EU kein Mittel zugelassen. Laut DRK-Chef Unger werde damit gerechnet, dass die Impfungen erst nach Neujahr beginnen werden. In Dresden sollen bis zu 1.000 Menschen am Tag drankommen. Zunächst sind besonders gefährdete Personengruppen an der Reihe. Die Ständige Impfkommission hat eine entsprechende Prioritätenliste erstellt.

Zum Hören: Impfstoff-Proband im Podcast

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