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Hohnstein will Unternehmer entlasten

Die Unabhängige Wählervereinigung fordert das Aussetzen der Gewerbesteuer wegen Corona. Wer davon profitieren soll.

Hohnstein lebt vom Tourismus. Deshalb soll die Branche unterstützt werden.
Hohnstein lebt vom Tourismus. Deshalb soll die Branche unterstützt werden. © Steffen Unger

Auch Hohnstein erlebte im Sommer einen Touristenboom. Doch ob das Geld für die Unternehmen in der Branche weiter ausreichen wird, um zu Überleben, ist nicht sicher. Aus diesem Grund will die Stadtratsfraktion Unabhängige Wählervereinigung ein Zeichen setzen. In der letzten Ratssitzung stellte Ralph Lux den Antrag der Fraktion, betroffene Unternehmen in der Branche zu unterstützen. Die Wählervereinigung hat vorgeschlagen, die Gewerbesteuern beziehungsweise die Fremdenverkehrsabgabe für Hotels, Gastronomen, Händler und Betriebe auszusetzen.

Betroffene Unternehmen sollen einen formlosen Antrag stellen. Die damit geleistete finanzielle Hilfe dürfe 500 Euro pro Betrieb nicht übersteigen. "Wir müssen vom Tourismus leben. Wir haben nichts anderes", sagt Ralph Lux. Deshalb wolle man wenigstens einen kleinen Beitrag zur Unterstützung leisten. Im Gemeindegebiet seien davon etwa 15 Unternehmen betroffen. "Wir geben für vieles Geld aus, mitunter auch aus der einen oder anderen Sicht für unsinnige Sachen", so der Stadtrat weiter. Im Februar soll dann der gesamte Stadtrat entscheiden, ob Hohnstein Unternehmen in der Tourismusbranche sowie Händler auf diese Weise unterstützen wird. Ob das Aussetzen der Fremdenverkehrsabgabe auch für private Vermieter gilt, wurde noch nicht besprochen. (SZ/web)

Teppich Schmidt
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