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Neben der Wäsche steht der Laptop

Corona hat verändert, wie Menschen arbeiten. Was bedeutet das für das Privatleben? Soll es wieder so werden wie vorher? Vier Geschichten aus dem Leben.

Corona hat verändert, wie Menschen arbeiten. Homeoffice statt Büro, abends statt tagsüber, Papa statt Mama.
Corona hat verändert, wie Menschen arbeiten. Homeoffice statt Büro, abends statt tagsüber, Papa statt Mama. © Julian Stratenschulte/dpa

Isabelle Flößel (25), Dresden:

„So bin ich dem Burnout entgangen“

Ich bin noch jung, ledig, ungebunden und kann deswegen mehr arbeiten. Die Familie kommt dann später. Immer wieder habe ich diese Sätze zu mir gesagt und erst durch die Corona-Pandemie gelernt, dass es eben nicht so ist. Ich schätze meine Arbeit sehr, aber ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freizeit, Familie und Beruf ist wichtig.

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Ich habe vor Corona 50 bis 60 Stunden in der Woche gearbeitet. Und selbst das hat nicht gereicht. Ich war ein richtiger Workaholic. Als Perfektionistin konnte ich schwer Nein sagen und habe dadurch viele zusätzliche Aufgaben übernommen. Zu Hause habe ich dann auch noch ständig meine E-Mails gecheckt, war immer erreichbar und konnte nie wirklich abschalten. Meine Familie und meine Freunde hat das oft gestört und sie haben mir das auch mitgeteilt. Im Nachhinein betrachtet, stand ich kurz davor, in eine Burnout-Spirale zu geraten. Ich war oft erschöpft und hatte keine Kraft mehr. Heute denke ich mir: Mädel, mit 25 Jahren musst du nicht so viel arbeiten und so wenig Zeit privat verbringen.

Isabelle Flößel (25) leitet den Empfangsbereich im Taschenbergpalais in Dresden.
Isabelle Flößel (25) leitet den Empfangsbereich im Taschenbergpalais in Dresden. © Thomas Kretschel

Derzeit bin ich wie alle meine Kollegen in Kurzarbeit und arbeite maximal zwölf Stunden in der Woche. Ich habe dadurch mehr Zeit für Familie und Freunde gewonnen. Meine beste Freundin sehe ich sonst nur dreimal im Jahr. Jetzt habe ich sie seit Beginn der Pandemie doppelt so oft getroffen. Mit meinen Eltern und meinem Bruder verabrede ich mich jeden Sonntag zum Brunchen. Auch das war oft nicht möglich. Wir sitzen dann drei, vier Stunden beisammen und quatschen über die Woche. Meine Eltern sehe ich so mindestens einmal die Woche.

Mit meiner Mutter gehe ich außerdem oft spazieren. Sie war schon immer eine wichtige Bezugsperson. Uns beiden fehlte vor Corona der persönliche Austausch. Meist blieb nur Zeit für eine kurze Nachricht, aber das ersetzt natürlich kein persönliches Gespräch. Die Zeit mit ihr schätze ich sehr. Ich möchte fast sagen, dank Corona ist es mir ermöglicht worden, wieder intensiv Zeit mit der Familie zu verbringen. Das möchte ich gern beibehalten. Sicherlich werden wir uns nicht mehr jeden Sonntag zum Brunchen verabreden können, aber dafür an einem anderen Tag. Die Familie ist ein guter Ausgleich.

Auch Sport kann ich wieder öfter treiben. Mittlerweile mache ich fünfmal in der Woche ein Home-Workout. Das war vor Corona unvorstellbar. Ich kann dabei sehr gut abschalten. Außerdem konnte ich mir einen langgehegten Traum erfüllen. Seit Dezember wohnt ein kleiner Kater bei mir. Ich hatte vorher nie die Zeit, mich um die zeitaufwendige Eingewöhnung so eines kleinen Lebewesens zu kümmern. Nun ist Charly ein Ruhepol für mich geworden und nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken.

Durch Corona haben sich meine Prioritäten verschoben. Ich lege mehr Wert auf meine Familie und Zeit für mich selbst. Auch den meisten meiner Mitarbeiter geht es so. Wir lieben unseren Beruf und wir freuen uns auch, wenn wir wieder Gäste empfangen dürfen. Dennoch merke ich, wie wichtig der Ausgleich zur Arbeit ist und wie sehr er mir gefehlt hat.“

Notiert von Timotheus Eimert.


Felix (39) und Sylvia Ender (41), Dresden:

„Auch ohne Mama ist die Wohnung noch bewohnbar“

Monatelange Kurzarbeit hat dafür gesorgt, dass Felix (39) und Sylvia Ender (41) ihre familiäre Arbeitsteilung neu sortiert haben. Der Papa ist nun Homeoffice-Profi und macht mit Selma (9) und Wilhelm (7) Hausaufgaben.

Felix: Seit Beginn der Schulschließungen im ersten Lockdown habe ich als Konstrukteur fast ununterbrochen von zu Hause aus gearbeitet. Mein Chef hat irgendwann im Frühjahr 2020 gesagt, dass er niemanden mehr im Büro haben will. Technisch war der Umzug ins Homeoffice kein großes Problem. Ich schalte mich per Fernsteuerung auf meinen Rechner im Büro und kann loslegen. Außerdem hat jeder Mitarbeiter unserer Maschinenbaufirma ein Tablet bekommen. Grundsätzlich fand ich das Agieren meines Arbeitgebers in der Krise sehr kollegial.

Sylvia: Ich bin kein Homeoffice-Mensch. Zwar hätte ich auch die Möglichkeit gehabt, zu Hause zu arbeiten, damit wäre ich aber die Einzige in unserer Firma gewesen. Seit 2017 bin ich als Teamassistentin bei einer Unternehmensberatung angestellt. Unsere beiden Chefs haben zunächst schon Wert darauf gelegt, dass alle im Büro erscheinen. Also bin ich ganz normal von 8 bis 15 Uhr auf Arbeit gewesen. Felix hat während dieser Zeit Selma und Willi betreut.

Papa schafft das schon: Felix Ender hat seit März 2020 fast nur noch im Homeoffice gearbeitet – und sich viel um Willi (l. oben) und Selma (r. oben) gekümmert. Der 39-Jährige hofft, dass ihm diese Flexibilität erhalten bleibt.
Papa schafft das schon: Felix Ender hat seit März 2020 fast nur noch im Homeoffice gearbeitet – und sich viel um Willi (l. oben) und Selma (r. oben) gekümmert. Der 39-Jährige hofft, dass ihm diese Flexibilität erhalten bleibt. © Thomas Kretschel

Felix: In meiner Firma gab es sieben Monate Kurzarbeit. Auch das spielte eine Rolle bei der Entscheidung, einen größeren Anteil der Hausarbeit und Kinderbetreuung zu übernehmen. Früher habe ich relativ wenig von dem mitbekommen, was Selma in der Schule macht. Das war hauptsächlich Sylvias Aufgabe. Inzwischen hat sich das gewandelt. In die Hausarbeit haben wir uns aber früher schon reingeteilt.

Sylvia: Wobei sein Bewusstsein für meinen Anteil an der Hausarbeit schon gewachsen ist. Da denke ich zum Beispiel ans Putzen…

Felix: Sylvia ist aber auch schon drei, vier Tage dienstlich unterwegs gewesen, und unsere Wohnung war nachher immer noch bewohnbar (lacht). Außerdem genügt die Aufforderung, Wäsche aufzuhängen oder den Geschirrspüler auszuräumen, und dann erledige ich das.

Was die Kinderbetreuung angeht, habe ich den ersten Lockdown gar nicht so stressig in Erinnerung. Willi ist damals ja noch nicht zur Schule gegangen. Inzwischen haben wir einen Erstklässler und eine Drittklässlerin – das ist schon eine andere Nummer. Unsere schwierigste Phase war die Phase der erneuten Schulschließungen ab Mitte Dezember. Ein normaler Tag sieht so aus, dass ich morgens sieben Uhr aufstehe und um acht mit Selma und Willi frühstücke. Dann setzen wir uns an die Aufgaben, was inklusive Pausen mal bis zwölf, manchmal aber auch nur bis elf Uhr dauert. Nebenbei verfolge ich die dienstlichen Chats meiner Kollegen. Ans Konstruieren ist vormittags nicht zu denken.

Mittags gibt es meist das, was die Kinder am liebsten essen: Nudeln, Hühnerfrikassee, Plinsen. Wir haben den großen Vorteil, dass in unserem Mietshaus noch zwei weitere Familien mit Kinder leben. Da kocht dann auch eine Familie für die andere mit, oder wir teilen uns den Aufwand. Mein bezahlter Arbeitstag fängt erst nach dem Mittagessen an. Wenn schönes Wetter ist, schicke ich die Kinder dann in den Hinterhof zum Spielen. Abends fahre ich hin und wieder Rad. An vielen Tagen sind Sylvia und ich aber einfach erschöpft auf der Couch sitzen geblieben.

Notiert von Andreas Rentsch.


Chris Löwe (32), Chemnitz:

„In meinem Job bleibt ein Restrisiko“

Es kann keine zwei Meinungen geben, dass wir Profifußballer eine privilegierte Situation haben. Das weiß ich absolut zu schätzen. Wir dürfen weiterhin unseren Beruf ausüben, verdienen weiterhin unseren Lebensunterhalt. Das ist möglich, weil wir sehr strenge Hygieneregeln befolgen und fast jeden Tag getestet werden. Damit haben wir eine gewisse Sicherheit für uns selbst, aber eben auch für unsere Familien. Ein Restrisiko bleibt leider immer, das haben wir bei Dynamo mit zwei positiven Corona-Fällen zuletzt wieder gesehen.

Ich persönlich mache mir schon Gedanken, ob und wenn ja welchen Kontakt ich hatte zum Beispiel bei Zweikämpfen. Meine Frau ist schwanger. Da möchte ich das Virus erst recht nicht mit nach Hause bringen, zumal der Alltag gerade jetzt ohnehin eine Herausforderung ist.

Chris Löwe sorgt sich, das Virus mit nach Hause zu bringen – seine Frau ist schwanger.
Chris Löwe sorgt sich, das Virus mit nach Hause zu bringen – seine Frau ist schwanger. © Robert Michael/dpa

Dabei geht es mir gar nicht um uns Fußballer und auch nicht um uns Erwachsene. Ich denke an die Kinder. Unser Sohn ist seit Monaten zu Hause, weil die Kindergärten in Chemnitz (Löwe wohnt in Chemnitz, Anmerkung der Red.) auf Grund der hohen Inzidenzzahlen geschlossen sind. Und da haben wir noch Glück, dass meine Frau wegen der Schwangerschaft auch zu Hause ist. Damit ist immer jemand da. Ich versuche, mich mehr denn je einzubringen, um meine Frau zu entlasten und meinen Sohn so gut es geht zu beschäftigen.

Die sozialen Kontakte mit seinen Freunden fehlen ihm dennoch, die Meinungsverschiedenheiten und auch mal Raufereien mit Gleichaltrigen. Das können wir Eltern nicht ersetzen. Und das beschäftigt uns schon sehr, zumal er in diesem Jahr in die Schule kommt. Da gibt es für Kinder sicher eine bessere Vorbereitung, als monatelang zu Hause gewesen zu sein.

Auch unsere Arbeit als Fußballer hat sich verändert, das gehört zur Wahrheit unbedingt dazu. Fußball ist eine Mannschaftssportart, in der du normalerweise viel Zeit in der Kabine verbringst mit alldem, was dazugehört, damit eine echte Mannschaft entsteht. Schon das ist im Moment unmöglich. Wir ziehen uns getrennt in vielen verschiedenen Kabinen um, sind nur kurz vor und nach dem Training auf dem Vereinsgelände, um jegliches Risiko zu minimieren. Und dann fehlen natürlich die Zuschauer im Stadion. Als Kind träumst du schließlich genau davon: Irgendwann mal in den vollen Stadien zu spielen, das macht ja am Ende den Unterschied aus zwischen Profifußball und Kreisklasse.

Notiert von Tino Meyer.


Sören Bär (46), Dresden:

„Schule und Job ab neun Uhr reicht auch“

Meine Frau sagt, im Lockdown werde alles viel schneller schmutzig und liederlich. Ich sehe das ja nicht ganz so dramatisch, aber das hat vielleicht eher etwas mit dem männlichen Blick zu tun. Was ich auf jeden Fall nachvollziehen kann, ist: Es gibt für sie keine Pausen mehr. Von morgens bis abends hat sie die Kinder daheim, beschult sie, beschäftigt sie, bekocht sie und macht nebenher Wäsche und Hauhalt.

Wir haben uns entschlossen, unsere Kinder zu Hause zu behalten, auch wenn Präsenzunterricht wieder möglich ist. Doch die Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Corona-Infektion an den Kitas und Schulen überzeugen uns nicht. Meine Frau ist Lehrerin und hatte im vergangenen Sommer überlegt, wieder arbeiten zu gehen, jetzt, da unser Größter schon ausgezogen ist, der Zweitälteste Abitur macht und auch die drei Kleinen mit ihren fünf, acht und zehn Jahren selbstständig genug sind. Aber wir sind im Nachhinein froh, den Wiedereinstieg verschoben zu haben.

Seit Unizeiten ein Paar: Sören Bär und seine Frau Kristin. Ihre Söhne, Aljoscha und Eduard, bekamen sie im Studium. Jetzt sind sie 46 und 43 Jahre alt und haben noch die drei Kleinen Marek, Adele und Hannes (v. l.).
Seit Unizeiten ein Paar: Sören Bär und seine Frau Kristin. Ihre Söhne, Aljoscha und Eduard, bekamen sie im Studium. Jetzt sind sie 46 und 43 Jahre alt und haben noch die drei Kleinen Marek, Adele und Hannes (v. l.). © Matthias Rietschel

Ich kann mir auch nicht vorstellen, beides zu schaffen – Homeoffice und Homeschooling. Für mich hat sich zwar beruflich viel verändert. Als Mitarbeiter eines Kinder- und eines Familientreffs des Omse e.V. in Dresden-Gorbitz kann ich mit unserem Team und unseren Besuchern aufgrund von Corona nicht so arbeiten, wie wir das normalerweise täten. Aber ich gehe jeden Tag auf Arbeit, nutze zwangsläufige Leerläufe für neue Ideen. Anders als andere empfinde ich die Lockdownzeit nicht als stressiger. Der Start in den Tag ist sogar entspannter geworden, seit niemand mehr im Morgengrauen aus dem Bett muss und es locker ausreicht, erst neun Uhr mit Schule oder Job zu beginnen. Das bestätigt auch meine Frau.

Die Hetzerei zu Schule und Kita, Musikunterricht und Kirche fällt weg. Trotzdem ist sie nicht der Meinung, dass ihre Arbeit als Mutter und Hausfrau jetzt weniger anstrengt. Zwar ist sie Lehrerin, aber das sei nicht das Gleiche, wie vor einer Klasse zu stehen, sagt sie. In der Schule funktioniert die Gruppendynamik, und das Gros der Schüler macht mit, wenn eine Aufgabe gestellt ist. Daheim wird diskutiert, geschmollt, und Tränen gibt es auch mal. Schließlich laufen alle emotionalen Bedürfnisse zu Hause auf. Die fängt überwiegend meine Frau ab. Dazu kommt, dass ihr der soziale Ausgleich fehlt. Früher war fast jeden Nachmittag etwas los. Sie traf sich mit Freunden und deren Kindern und hatte Austausch.

Ich habe meine sozialen Kontakte weitgehend über die Arbeit. Da kommen Familien zur Beratung, und ich treffe Kollegen – zwar auf Abstand und mit Mundschutz, aber immerhin. Manchmal sitze ich auch zu Hause am Laptop, damit lassen sich ja prima Online-Sitzungen abhalten. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Videokonferenzen zunehmen, vielleicht weil’s so leicht ist, sie abzuhalten, und zwar für alle Beteiligten: Rechner an und schon bin ich da. Ohne Corona wäre man ‚ne halbe Stunde durch die Stadt gefahren und hätte eine Menge Zeit verbraucht.

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Das Thema Zeit war uns als Paar und Familie immer schon sehr wichtig. Wir sind nicht plötzlich von einer 60-Stunden-Woche in die Häuslichkeit gefallen. So haben wir nie gelebt. Generell legen wir Wert darauf, neben der Arbeit, die wir brauchen und lieben, ausreichend Raum für uns zu haben. Wenn ich überhaupt von beruflichem Stress sprechen will, dann kommt der eher daher, dass ich mir Sorgen mache: Wie wirkt sich die Pandemie und ihre Folgen auf die vielen guten Dinge, die wir in der Familienhilfe und mit Interkulturellen Projekten über Jahre erreicht haben, aus? Wie lange wird es dauern, bis wir daran wieder anknüpfen können? Da geht es um Fördergelder, die ausgesetzt sind und irgendwann in zwei Jahren wieder greifen sollen. Es nimmt so vieles Schaden, womöglich auf lange Zeit.

Trotzdem bin ich persönlich emotional nicht unzufrieden. Ich halte mich für einen pragmatischen Typen, nehme die Situationen, wie sie kommen, und mache das Beste draus.

Notiert von Nadja Laske.

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