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Sachsen

Impfzentren in Sachsen zu Ostern geöffnet

Die Terminvergabe läuft - auch an den Feiertagen. Eine Übersicht zeigt, in welchen sächsischen Impfzentren es noch freie Impftermine gibt.

Auch in Löbau wird über die Osterfeiertage geimpft.
Auch in Löbau wird über die Osterfeiertage geimpft. © Rafael Sampedro

Dresden. In Sachsen wird auch an den Osterfeiertagen geimpft. Die Impfzentren hätten geöffnet, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Montag auf Anfrage. Online könnten freie Termine eingesehen und gebucht werden.

In der Live-Übersicht finden sich in den gut ein Dutzend Impfzentren nach aktuellem Stand vom Montagmittag zwar nur vereinzelt Termine. Das könne sich aber minütlich ändern, so die Ministeriumssprecherin. Am Wochenende etwa hatte das Deutsche Rote Kreuz rund 30.000 Termine freigeschaltet. Diese seien aber innerhalb weniger Stunden vergeben gewesen. In den Impfzentren wird derzeit vor allem mit dem Präparat von Astrazeneca geimpft.

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Laut Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden in Sachsen bisher mehr als 609.000 Erst- und Zweitimpfungen verabreicht. Mit gut 382.000 Erstimpfungen verbucht der Freistaat eine Impfquote von 9,4 Prozent und liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt (10,8 Prozent). Bei den Zweitimpfungen hingegen liegt Sachsen mit einer Quote von 5,6 Prozent bundesweit vorn.

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Anders ist dagegen die Lage in Brandenburg. Hier haben die Impfzentren am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag geschlossen. Der Impflogistik-Stab im Innenministerium verwies als Grund auf fehlende Impfstoffdosen. In der vergangenen Woche sei so viel geimpft worden wie nie zuvor in Brandenburg, sagte der Leiter des Stabes, Innenstaatssekretär Markus Grünewald, am Montag. Für diese Woche seien allein in den Impfzentren über 37.000 Termine vereinbart worden. "Oberste Prämisse bleibt aber, dass wir nur so viele Termine vergeben, wie wir auch Impfungen garantieren können." Der Impfstoffbestand sei zu knapp 83 Prozent aufgebraucht, mit der Restmenge könnten die vereinbarten Termine gewährleistet werden. (dpa)

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