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Corona-Impfzentrum in Mittelsachsen bleibt

Das sächsische Kabinett hat der Verlängerung bis Ende Juli zugestimmt. Es stehen auch mehr Impfdosen zur Verfügung.

Das Impfzentrum Mittweida hat bis Ende Juli weiter geöffnet.
Das Impfzentrum Mittweida hat bis Ende Juli weiter geöffnet. © Ole Spata/dpa (Symbolfoto)

Mittelsachsen. Das sächsische Kabinett hat seinen Beschluss, bis auf drei, alle Impfzentren ab Juni zu schließen, zurückgenommen.

Damit bleiben auch das Impfzentrum Mittweida und die mobilen Impfteams bis mindestens Ende Juli geöffnet. Dann verständigt sich das Kabinett erneut über das weitere Vorgehen.

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„Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Impfdosen wird sich in den nächsten Wochen deutlich erhöhen. Die Impfzentren werden deshalb genauso wie die Haus- und Betriebsärzte weiterhin gebraucht“, so der Döbelner Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Mittelsachsen Henning Homann. Er bedankt sich für das große Engagement des DRK und der ehrenamtlichen Helfer im Impfzentrum und in den mobilen Impfteams.

Nur wenige positive PCR-Tests

Die Zahl der positiven PCR-Tests ist mit 20 am Dienstag in Mittelsachsen wieder niedrig. Die Gesamtzahl summiert sich seit März 2020 auf 22.091. Im Altkreis Döbeln sind es nun insgesamt 4.324 (+2), in der Region Freiberg 9.679 (+6) und im Bereich Mittweida 8.088 (+12) Fälle.

In den Kliniken des Landkreises werden 101 (+8) Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. 23 (-3) von ihnen müssen beatmet werden. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 628. Das RKI nennt eine Sieben-Tage-Inzidenz von 332,5.

Die Zahlen für die Region

(Rangfolge Döbeln (Mittelsachsen) / Gemeinde / Neuzugänge in den vergangenen sieben Tagen / Einwohnerzahl / Inzidenz)

  • 1. (5.) Ostrau (14 / 3.547 / 349,7)
  • 2. (16.) Striegistal (13 / 4.601 / 282,5)
  • 3. (28.) Roßwein, Stadt (15 / 7.502 / 199,9)
  • 4. (30.) Kriebstein (4 / 2.083 / 192)
  • 5. (34.) Leisnig, Stadt (12 / 8.243 / 145,6)
  • 6. (36.) Döbeln, Stadt (34 / 23.583 / 144,2)
  • 7. (37.) Hartha, Stadt (10 / 6.949 / 143,9)
  • 8. (40.) Großweitzschen (3 / 2.741 / 109,4)
  • 9. (45.) Geringswalde, Stadt (4 / 4.183 / 95,6)
  • 10. (46.) Waldheim, Stadt (7 / 8.951 / 78,2)
  • 11. (48.) Zschaitz-Ottewig (1 / 1.298 / 77)

Quelle: Sozialministerium Sachsen, Stand: 4. Mai

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