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Döbeln

Mittelsachsen: Hier entsteht das Impfzentrum

Die Einrichtung kommt in ein Mittweidaer Einkaufscenter. Der Landkreis vermeldet sechs weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Virus.

Die Zahl der positiven Testergebnisse in Mittelsachsen ist am Dienstag um 260 auf fast 7.000 gestiegen.
Die Zahl der positiven Testergebnisse in Mittelsachsen ist am Dienstag um 260 auf fast 7.000 gestiegen. © Tom Weller/dpa

Mittelsachsen/Mittweida. Der Standort für das Impfzentrum im Landkreis Mittelsachsen steht fest. Wie das Sächsische Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt am Dienstag informierte, wird das Zentrum in Mittweida über dem Simmel-Center errichtet. Jenes befindet sich in der Innenstadt an der Schillerstraße. Weitere Details zu dem Standort sind derzeit noch nicht bekannt.

In jedem Landkreis gibt es zudem nun ein mobiles Impfteam. Als Erstes sollen nach Angaben des Ministeriums und auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission Bewohner sowie Personal in Alten- und Pflegeheimen sowie Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern geimpft werden. Auch das Personal in den Impfzentren solle mit zuerst geimpft werden. Diese Impfungen würden zunächst vorwiegend von den mobilen Teams durchgeführt werden.

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Sechs weitere Todesfälle in Mittelsachsen

Auch am Dienstag vermeldete der Landkreis erneut einen starken Anstieg der Nachweise des Coronavirus in Mittelsachsen. Die Zahl ist um 260 auf 6.966 gestiegen. Aus der Region Döbeln lagen 50 neue positive Testergebnisse vor (959), aus dem Bereich Freiberg 113 (3.563). In der Region Mittweida betrug der Anstieg 97 Fälle (2.444).

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Am Dienstag wurden 178 Patienten in einem der mittelsächsischen Krankenhäuser betreut, vier mehr als noch am Montag. Beatmet werden mussten 18 Betroffene.

In der Helios-Klinik Leisnig wurden 18 Patienten versorgt, fünf davon befanden sich auf der Intensivstation, heißt es im Tagesbericht der Klinik.

Zudem sind in die Statistik des Landkreises am Dienstag sechs weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Virus eingeflossen. Dabei handele es sich um vier Männer zwischen 61 und 83 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 84 und 87 Jahren, so Kreissprecher André Kaiser. Die Zahl der Verstorbenen ist damit auf 62 gestiegen.

Jobcenter schließt für Besucher

Persönliche Termine beim Jobcenter sind derzeit nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich, informierte die Geschäftsführerin der Behörde. Für die Sicherstellung der Versorgung aller Menschen, die auf die Geldleistungen vom Jobcenter angewiesen sind, stehen wir und sind für diese erreichbar“, äußerte sich der Leiter in der Geschäftsführungsebene des Jobcenters Mittelsachsen, Mario Döll.

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Erst- und Weiterbewilligungsanträge für Leistungen auf Grundsicherungen können auch online gestellt werden. Zudem ist das Jobcenter unter Tel.: 03727 9966900 sowie unter Tel. 03727 9966225 zu erreichen.

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 15. Dezember, um 16.35 Uhr aktualisiert.

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