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Impfzentrum Pirna bleibt länger in Betrieb

Obwohl die Einrichtung Ende Juli schließen sollte, werden Termine für Zweitimpfungen im August vergeben. Sachsen ändert offenbar seine Pläne.

Bleiben die kleinen Impfzentren in Sachsen wie das in Pirna doch länger offen als geplant?
Bleiben die kleinen Impfzentren in Sachsen wie das in Pirna doch länger offen als geplant? © Norbert Millauer

Es bahnt sich eine weitere Verlängerung bei den Impfzentren an. Erst sollten sie in Sachsen nur bis Ende Juni betrieben werden. Das wurde im Mai bis Ende Juli verlängert. Danach sollten nur noch die Impfzentren in den drei großen Städten Dresden, Leipzig und Chemnitz geöffnet bleiben.

Der 31. Juli ist offenbar auch nicht mehr der endgültige Schlusspunkt für die kleineren Impfzentren wie in Pirna, Löbau oder Riesa. Denn auf dem Sächsischen Impfportal werden seit einigen Tagen neue Termine für Impfungen mit Astrazeneca in diesen Impfzentren angeboten.

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Das ist deshalb erstaunlich, weil zusammen mit den Terminen für die Erstimpfung auch gleich die für die Zweitimpfung vergeben werden. Die liegen wegen des vorgeschriebenen Abstands im August. Da sollten die kleineren Impfzentren in den ländlichen Gebieten eigentlich schon geschlossen sein.

Hunderte Termine für Astrazeneca frei

Auf Nachfrage erklärte jetzt das Sächsische Sozialministerium, dass das Thema der Impfzentren am morgigen Dienstag im Kabinett noch einmal eine Rolle spielen werde. Neben der Beauftragung des DRK, die Logistik der Impfzentren noch länger zu übernehmen, muss auch die Kassenärztliche Vereinigung (KVS) für eine Verlängerung mit ins Boot geholt werden. Die KVS regelt den Einsatz der Ärzte und medizinischen Fachkräfte fürs Impfen.

In Sachsen sind mit Stand vom 30. Mai rund 1,54 Millionen Erstimpfungen erfolgt. Für rund 830.000 Sachsen gab es bereits die zweite Impfung. Hier steht der Freistaat mit 20,9 Prozent der Bevölkerung hinter Bremen bundesweit an zweiter Stelle. Bei den Erstimpfungen ist Sachsen mit 37,9 Prozent aktuell Schlusslicht.

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Der Freistaat zahlt Riesa deutlich mehr Miete als Dresden oder Leipzig. Die Rede ist von knapp 800.000 Euro.

Im Online-Buchungsverfahren für die Impfzentren werden aktuell Hunderte Angebote für den Impfstoff von Astrazeneca gemacht. Hier sind allerdings nur Personen ab 40 Jahre impfberechtigt. Das muss zuvor in den Auswahloptionen angeklickt werden. Für den Impfstoff Biontech sind die Termine weiterhin rar.

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