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Corona: Kinder-Impftage in Löbau

Zum Jahresende steht die Blumenhalle in Löbau für die Kinder offen. Derweil sinkt die Inzidenz im Kreis Görlitz, aber wieder sind sieben Todesfälle zu verzeichnen.

Von Susanne Sodan
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Viele Termine für das Impfen für Kinder sind in Löbau schon weg. (Symbolbild)
Viele Termine für das Impfen für Kinder sind in Löbau schon weg. (Symbolbild) © dpa

Löbau/Görlitz. Vom 27. bis zum 30. Dezember sind im Landkreis Görlitz Kinder-Impftage. Ausgewählt wurde als Standort das Mini-Impfzentrum in Löbau in der Blumenhalle.

Für die Impfung braucht man einen Termin über das Impfportal des DRK Sachsen. Die Aktion über vier Tage richtet sich vor allem an Kinder zwischen fünf und elf Jahren und ihre Eltern. Die Termine für sie sind seit Mittwoch freigegeben. "Sie sind auch schon gut gebucht", sagt Mike Schnitter vom DRK in Löbau. Geplant ist, dass künftig jeden Sonnabend in Löbau Kinder-Impftag sein soll.

Boostern statt Böllern

Über Weihnachten und Silvester gibt es auch für Erwachsene zusätzliche Aktionen im Landkreis Görlitz. So wird in Görlitz am 26. Dezember sowie Silvester jeweils zwischen 8 und 12 Uhr im Mini-Impfzentrum im Werk I geimpft. In Löbau wird am 24. Dezember und ebenfalls Silvester zwischen 8 und 12 Uhr im Impfpunkt Löbau in der Blumenhalle geimpft.

Um das zusätzliche Impfangebot über die Feiertage so einfach wie möglich zu gestalten, bieten die meisten Impfpunkte sowohl Impfungen mit als auch ohne Termin an, teilt Kai Kranich vom DRK Sachsen mit. "Wer ohne Termin kommt, muss sich aber gegebenenfalls auf Wartezeiten einstellen." Es sind Erst- wie auch Booster-Impfungen möglich.

Noch keine Telefon-Hotline

Zwischen den Feiertagen sind die vier Impfpunkte im Landkreis, also in Görlitz, Löbau, Zittau und Weißwasser regulär besetzt. Dafür braucht man aber einen Termin, den man über das DRK-Impfportal buchen muss.

Eine Telefonhotline ist noch nicht eingerichtet. Werden im Internetportal der gewünschte Impfpunkt nicht angezeigt, bedeutet das, dass alle Termine vergeben sind, erklärt Mike Schnitter. "Das ist eine Momentaufnahme", sagt er. "Es werden regelmäßig neue Termine eingestellt." Manchmal komme es auch vor, dass jemand seinen Termin absagt, der dann wieder zur Verfügung steht.

Inzidenz rückläufig - sieben weitere Todesfälle

Die 7-Tage-Inzidenz ist weiterhin rückläufig. Das RKI gab sie Donnerstagmorgen mit 450 an, der Landkreis mit 526. Vor einer Woche lag sie beim RKI bei 730, vor einem Monat bei 736.

Das Gesundheitsamt registrierte weitere 182 Neuinfektionen, darunter 34 Kinder. Auf den Stationen in den Kliniken liegen 153 Corona-Patienten, 25 auf der Intensivstation. 60 Prozent der Patienten auf den Normalstationen und 64 Prozent der Patienten auf den Intensivstationen sind ungeimpft. Das Weihnachtsfest in häuslicher Quarantäne müssen 3.061 Menschen verleben, darunter 2.338 mit einem positiven PCR-Test.

Der Kreis vermeldet zudem weitere sieben Todesfälle für den Zeitraum 7. bis 18. Dezember. Es handelt sich um eine Frau und sechs Männer im Alter von 44 bis 88 Jahren aus Kodersdorf, Herrnhut, Görlitz, Ebersbach-Neugersdorf, Vierkirchen, Markersdorf und Krauschwitz. Insgesamt sind bislang 1.370 Personen im Landkreis Görlitz in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.