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Endstation Kleidercontainer

Heidenau hat 14 Sammelstellen. Nicht überall sieht es immer ordentlich aus. Das hat Gründe. Wie die Stadt trotzdem für Ordnung sorgen will.

So schön weiß, sauber und nicht übervoll sehen Kleidercontainer nur selten aus.
So schön weiß, sauber und nicht übervoll sehen Kleidercontainer nur selten aus. © Norbert Millauer

Behälter für Glas und Kleidung gehören nicht zu den Vorzeigeobjekten in den Kommunen. Nicht nur die Behälter selbst, sondern auch das Drumherum. Glas und Kleidung werden in Corona-Zeiten zunehmend öfter entsorgt. Glas von Flaschen und weil die Leute zu Hause mehr essen und kochen, Kleidung, weil sie ihre Schränke aufräumen. Die Folge: Unschöne Anblicke überquellender Behälter. Heidenau schaut deshalb darauf, wo sie aufgestellt werden.

Weder mehr noch weniger geplant

Aktuell gibt es in Heidenau 26 Altkleidercontainer von fünf Anbietern an 14 Standorten. An mehreren Stellen stehen also zwei oder auch mehr Container. Hinzu kommen noch welche auf privaten Flächen. Die im städtischen Gebiet sollen vorerst weder mehr noch weniger werden, sagt Ordnungsamtsleiter Torsten Walther.

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Stattdessen setzt er auf Ordnung an den bestehenden Standplätzen. Mal landet dort nämlich, was in keinen der Container gehört oder auch das, was nicht mehr hineinpasst. Die in Heidenau vertretenen Sammler, also diejenigen, die die Container mit Erlaubnis aufstellen, seien jedoch sehr bemüht, ihre Container und Standorte in einem ordentlichen Zustand zu halten. Sollte dies in Ausnahmefällen mal nicht so sein, werde das zwischen dem Ordnungsamt und den Sammel-Organisationen schnell geklärt.

Die Alternative zur Tonne

Für Verschmutzungen oder illegale Müllablagerungen sind vor allem die Plätze prädestiniert, die sich etwas weitab befinden und keiner so genau hinschaut. Deshalb setzt Heidenau statt auf die Reduzierung von Behältern auf entsprechend gut einsehbare Standorte. Weniger Container würden im Gegenzug eher für noch mehr illegale Müllhalden sorgen. Was bei den Kleidercontainern, egal wo sie stehen, kaum vermieden werden kann, ist dass an ihnen auch entsorgt wird, was beim besten Fall keine Kleidung ist. Eine Alternative zu den Containern ist in Heidenau zum Beispiel das Kleiderstübchen neben der Tafel auf der Einsteinstraße. Selbstverständlich sollten die dort abgegebenen Spenden in sehr gutem Zustand sein.

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