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25 Covid-Patienten aus Kreis Görlitz verlegt

Es handelt sich um Erkrankte von Normal- und Intensivstationen. Am Klinikum Zittau rechnet man nach dem Aufnahmestopp nicht mit rascher Entspannung.

Corona-Erkrankte, die stationär behandelt werden müssen, können aktuell nicht in Zittau unterkommen.
Corona-Erkrankte, die stationär behandelt werden müssen, können aktuell nicht in Zittau unterkommen. © Matthias Weber (Archiv)

Die Lage im Klinikum Oberlausitzer Bergland bleibt vor allem in Zittau nach dem Aufnahmestopp für Covid-Patienten angespannt. Wie Pressesprecherin Jana-Cordelia Petzold auf Nachfrage mitteilte, könne man "aus eigenen Kapazitäten auch keine Entspannung der Situation erkennen" und gehe davon aus, dass das Geschehen zu den Weihnachtstagen sich noch stärker manifestieren wird. Nach aktuellen Angaben des Divi-Intensivregisters sind in Zittau weiterhin keine Kapazitäten für Covid-Intensiv-Patienten mehr frei, in Ebersbach stehen sie begrenzt zur Verfügung.

Die Lage spiegelt sich auch beim Personal wieder. Neben Ausfällen an Mitarbeitern im ärztlichen und im Pflegedienst habe es auch in den Verwaltungsbereichen Ausfälle gegeben. Dennoch sei das Unternehmen beziehungsweise der Unternehmensverbund weiterhin handlungsfähig, betont Frau Petzold.

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Neue stationär aufzunehmende Covid-Patienten müssen nun in anderen Kliniken des Kreises aufgenommen werden, wobei der Landkreis betonte, dass die Situation insgesamt angespannt sei. Unterdessen laufen schon seit einigen Tagen Verlegungen von Patienten auch in andere Bundesländer, um eine bestmögliche Versorgung für alle Erkrankten zu gewährleisten. Nach Angaben von Kreissprecherin Julia Bjar hat es im Landkreis Görlitz im Dezember insgesamt über 25 Patienten - sowohl von Intensiv- als auch von Normalstationen - gegeben, die in Krankenhäuser außerhalb des Landkreises verlegt wurden. Darunter nach Dresden, Coswig, Meißen, Cottbus, Leipzig, Lostau und Berlin.

Der Freistaat verlegt zudem aktuell weitere Patienten auch in andere Bundesländer: Insgesamt stünden 72 Plätze für sächsische Covid-Erkrankte zur Verfügung, davon 30 in Sachsen-Anhalt, 32 in Thüringen und zehn in Mecklenburg-Vorpommern. Bis Dienstagabend waren 44 dieser 72 Plätze für Patienten aus verschiedenen sächsischen Landkreisen in Anspruch genommen worden, teilte die Uniklinik Dresden auf Nachfrage mit.

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