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Mittelsachsen: Können Schulen bald wieder öffnen?

Die Corona-Inzidenz sinkt im Landkreis Mittelsachsen kontinuierlich. Erstmals liegt sie wieder unter dem „magischen“ Wert von 165.

Die Zahl der positiven PCR-Tests hat sich am Mittwoch im Landkreis Mittelsachsen wieder erhöht.
Die Zahl der positiven PCR-Tests hat sich am Mittwoch im Landkreis Mittelsachsen wieder erhöht. © dpa/Robert Michael

Mittelsachsen. Vom 12. bis 15. Mai lag die Inzidenz im Landkreis Mittelsachsen laut Robert-Koch-Institut (RKI) noch weit über 200. „Danach ist sie gefallen. Der Verlauf ist ähnlich wie im Erzgebirgskreis“, sagt Landrat Matthias Damm (CDU) am Mittwochnachmittag im Kreistag.

In den vergangenen Wochen lagen beide Landkreise bei der Inzidenz deutlich über dem Sachsendurchschnitt. Einen großen Anteil an den hohen Zahlen in Mittelsachsen hätten die Orte, die in der Nähe von Tschechien liegen, erklärt Jörg Höllmüller, Zweiter Beigeordneter des Landrates, und beantwortet damit eine entsprechende Frage von AfD-Kreisrat Dirk Zobel.

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Öffnung Mitte kommender Woche?

Zwar verringere sich der Inzidenzwert jetzt, trotzdem ist im Erzgebirgskreis, in Mittelsachsen sowie in Chemnitz das Öffnen der Schulen und Kindertagesstätten noch nicht möglich.

Damm hoffe jedoch, dass mit dem weiteren Sinken der Inzidenz ab Mitte kommender Woche über den Präsenzunterricht im Wechselmodell an den Schulen und das Öffnen der Kitas nachgedacht werden könne. Dazu muss die Inzidenz jedoch an fünf Werktagen in Folge unter 165 liegen.

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Am Mittwoch meldete das RKI für Mittelsachsen einen Wert von 111,5. Wie jeden Mittwoch in den vergangenen Wochen ist auch diesmal die Zahl der positiven PCR-Test gestiegen. Es gab 147 neue Fälle und damit insgesamt 23.689. In den Kliniken werden 66 (-1) Patienten betreut und 13 (-2) von ihnen beatmet. Die Zahl der Verstorbenen hat sich um drei auf 653 erhöht.

Bisher 130.000 Dosen Corona-Impfstoff verabreicht

Der Bestand des Impfzentrums in Mittweida ist laut Matthias Damm bis zum 31. Juli gesichert. Vier Impfstrecken sind in Betrieb, zwei weitere seien einsatzbereit. Im Durchschnitt werden 1.500 Dosen pro Tag verimpft.

Dazu kommen die mobilen Impfteams und der Impfbus, die voraussichtlich bis zum 31. August unterwegs sein werden. „Insgesamt könnten pro Tag 2.500 Impfungen erfolgen. Die wurden aber noch nie erreicht, weil nicht genug Impfstoff vorhanden ist“, so der Landrat.

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Der Inzidenzwert ist liegt jetzt bei 4,6. Am Montag gab es nur einen positiven Test.

Bis zum 16. Mai haben in Mittelsachsen 73.269 Menschen eine Erstimpfung und 47.995 die Zweitimpfung erhalten. Wie es im Landkreis mit den Impfungen weitergeht, darüber informieren Ministerpräsident Michael Kretschmer, Gesundheitsministerin Petra Köpping, der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer Erik Bodendiek, der DRK-Chef Rüdiger Unger und Landrat Matthias Damm am Donnerstag in einer Pressekonferenz.

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